Belle Star's Diary, Kapitel 17Versteckspiele Der lächerliche Kampf gegen Mayhem, der ein höchst mittelmäßiger Zauberer, dafür aber ein Meister der Tarnung war, sollte für einige Zeit meine letzte Gelegenheit sein, die Armbrust zu gebrauchen. Nachdem ich den Kerl ein paarmal um Nippes' Haus gejagt hatte, wobei er mich mehrmals aus dem Hinterhalt angriff, jedoch vor jedem meiner Bolzen sofort wieder reißaus nahm und sich versteckte, verlor ich schließlich seine Spur -- und ebenso die Lust, um ehrlich zu sein. Wir hatten an diesem Abend im Keg & Anchor ein paar Geschichten zu erzählen, aber wirklich gewonnen hatten wir nichts.
Verwaltungsakte Die nächsten Wochen blieb meine Bogensehne entspannt, denn ganz andere Kämpfe harrten meiner. Der Clan Star war auf über 20 Häupter angewachsen, und Pergament und Tinte brauchte ich nun häufiger als Schwert und Heiltränke. Da waren Regeln zu erlassen, Streitigkeiten zu schlichten, Beförderungen auszusprechen, Zeremonien abzuhalten und Urteile zu sprechen. Ich kam mir bald vor wie ein Paragraphenhengst, und mein einziger Kumpan auf der Weide war der Amtsschimmel.
Verdächtigungen Währenddessen war Sascha an der Verhaftung eines der FoA-Rädelsführer beteiligt. Das ganze Land zitterte vor der Sekte, denn inzwischen hatten sie genug Blackrock in ihrem Besitz, um mit dem Armageddon-Spruch das Ende der Welt auszulösen. Ein hochnotpeinliches Verhör würde nun hoffentlich ihr Versteck offenbaren. Mitten in meine Besprechung mit der Rechten Hand platzte eine neue Nachricht: Culexus Martin, einer unserer jungen Rekruten, hatte YrrecistyBelle in Trinsic gesehen. Meine Schwester lebte! Ich konnte es wahrhaftig kaum fassen. |
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