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Stadtspiel im Sinne von Fugger 2 oder Die Gilde

Mitglied-219010.09.2007, 20:37 Uhr
(Ja, dieser Post hat eine Gliederung. Eine G l i e d e r u n g. Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen. 8o
Aber im Ernst: wenn ihr euch nicht wundert, warum ein 1-Post-User gleich einen Shard anregt, dann dürft ihr das Vorwort gerne überlesen. Wenn euch nur die Idee interessiert, braucht ihr nur den entsprechenden Abschnitt zu lesen. Daher die Gliederung.)

Vorwort
Hallo allerseits!
Ich habe mich nach langer UO-Abstinenz mal wieder entschlossen, das alte Spiel aus dem Schrank zu holen und zu installieren, um auf die Suche nach einem Freeshard zu gehen.
Wie man aber so durch die Shards blättert, kann man sich des Eindrucks nicht entziehen, dass alle sich sehr ähneln, was letztlich in folgendem resultiert:

1. Zu große Welt, zu wenige Spieler
2. Planlosigkeit gerade als Neueinsteiger
3. Diktatorische Aussperrmaßnahmen schon bei der Anmeldung, die an sich noch kein gutes Rollenspiel garantieren.

Aber das ist nicht das Anliegen meines Posts, sondern nur der Grund, warum ich als \"one-post-wonder\" mir Gedanken über Shardkonzepte machen sollte.

Idee
Ich spiele momentan intensiv an einem alten DOS-Spiel namens \"Die Fugger 2\". Wer dies nicht kennt, kann ja mal bei Wikipedia nachschauen oder kennt vielleicht die inoffiziellen Nachfolger, \"Die Gilde\" und \"Die Gilde 2\". In diesem Spiel geht es vor allem darum, durch Manufakturen zu Geld zu kommen, um sich schließlich in der Hierarchie zunächst der Stadt, dann des Landes und schließlich des Reiches nach oben zu arbeiten. Hierbei gibt es nette Privilegien wie die Möglichkeit, Konkurrenten auszuspionieren und vor Gericht zu stellen (was besonders praktisch ist, wenn man selbst Richter oder gar Justizminister ist), ihre Manufakturen zu sabotieren oder Söldnerburgen und Räuberlager zu erwerben, um deren Besatzung auf ihre jeweilige Mission zu schicken.

Was hat das mit UO zu tun, möge man fragen?
Ganz einfach: Ich glaube, dass ein solches Konzept auf einem entsprechend geführten Rollenspiel-Shard ausgezeichnet umzusetzen wäre. UO hat eine Vielzahl von möglichen Berufen, die mit Scripts noch zu vermehren sind, die ein auf Städte zentriertes Spiel sehr interessant machen. Um nicht bloß einzelne Handwerkshütten darstellen zu können, könnte man zum einen Spieler-Angestellte fördern, zum anderen aber auch anheuerbare NSCs aufstellen, die z.B. in bestimmten Zeitabständen eine bestimmte Ware \"Spawnen\". Hiermit wären auch größere Faktoreien möglich.

Natürlich läge der Fokus des Spiels letztlich auf den Ämtern und der Politik. Dies erfordert natürlich eine aktive Gemeinschaft von Spielern, die aber glaube ich gerade bei UO mit dem richtigen Start nicht schwer zu finden ist. Natürlich sollte man ohnehin erst einmal mit nur einer Stadt und 7,8 Ämtern anfangen und die Welt erst mit wachsender Spielerzahl vergrößern.

Neben den regulären Berufen könnten Spieler auch Wachen oder Steuereintreiber spielen. Natürlich sind Wachpatrouillen an sich langweilig, aber eventuell kann ein Wachhauptmann so etwas koordinieren, dass Wachgänge tatsächlich zu festen Zeiten stattfinden und entsprechend bezahlt werden. Ein Steuereintreiber müsste herumgehen und Steuern einsammeln, die regelmäßig abzugeben sind, und darüber Buch führen. Er kann sich natürlich etwas abzweigen, unter Gefahr, dass es aufffällt.

Wie ihr seht, viele durchaus interessante Dinge, die das Spektrum natürlich auf Handwerker und Stadtberufe einengen, dafür aber ein intensiveres Spielerlebnis bieten können.

Und dies bringt mich zur Frage der

Umsetzbarkeit
Jeder hat sicherlich hin und wieder eine nette Idee für einen Freeshard, ein Buch, ein Computerspiel oder sonst irgendwas. Und, betrachtet man es realistisch, sind viele der Ideen gut.
Technisch und organisatorisch ist ein solcher Shard sicherlich zu konstruieren - die Frage ist nur: von wem?

Ich bin ehrlich: was ich kann, bezieht sich hauptsächlich auf Inhaltliches. Ich kann mir sicherlich einiges aneignen, aber niemand kann alleine einen Shard bauen. Ich gehe in diesem Post davon aus, dass dieses Projekt keine große Chance hat, zusammen zu kommen, wenn nicht zumindest ein paar fähige Leute aufspringen und rufen \"count me in, ich bin dabei.\"
Sollte es jedoch ein williges Team geben, das einen Shard nach diesem Prinzip aufbauen möchte, würde es mich sehr freuen, sowas auf den Weg zu bringen. Ansonsten nimmt sich ja vielleicht irgendwann mal jemand der Idee an.

In diesem Sinne verzeiht den langen Text und lasst mich alles wissen, was euch dazu einfällt :biggrin:
Mitglied-200910.09.2007, 23:24 Uhr
Was dazu einfällt. Assoziativ: Wieder eine gut klingende Idee, aber...
Die Tatsache dass sich die allermeisten Shards ähneln beruht ja nicht darauf dass alle anderen Spielbetreiber zu döselig sind sich was nettes auszudenken :) Man bewegt sich 1. innerhalb einer zwar flexiblen aber eben doch eingegrenzten technischen Umgebung (hier namens UO) 2. haben die Spieler überwiegend ähnliche Interessen.
Punkt eins macht eine Handelssimulation schon recht schwierig. Ein Schwert schwingen - problemlos, fällt aus der (Client)Tüte. Als Koch einen Kochlöffel in einem Topf bewegen? Nicht zu machen. Was ich damit sagen will: UO ist auf ein bestimmtes Szenario, nämlich Rollenspiel und/oder Kampf ausgelegt. Sich dagegen zu stemmen wird sehr aufwendig.
Zu Punkt zwei - natürlich kann man sich da immer wieder überraschen lassen, aber meine Erfahrung sagt mir dass die Leute auf Dauer zwei Dinge reizt: Rollenspiel und/oder Kampf. Dein Brainstorming enthält viele \"müsste\" und \"erfordert\". Da sollten schon rote Lampen angehen, denn das lässt sich nur selten mit einem dauerhaftem Spielbetrieb vereinbaren. Wenn einen der Kalender zum Spielen zwingt sieht es schnell schlecht aus mit der Spielermotivation. Wirtschaftssimulationen sind in ihren Abläufen komplex und brauchen viel Interaktion, solange man nicht alles NPCs überlassen will womit man aber auch kein Spiel sondern eine Skriptshow laufen hätte. Interaktion bedeuet dass ständig ausreichend Leute da sein müssen. Wem sollte ich sonst meine Waren verkaufen? Wann sind meine Zulieferer da? Wann meine Angestellten? Wenn man bedenkt dass große! Shards eine Stammmannschaft von 20-30 Aktiven Spielern hat (wohlgemerkt shards bei denen es vorwiegend um Rollenspiel und/oder Kampf geht...) kann man sich ausrechnen wie schnell Leute keine Lust mehr haben nicht anwesende Konkurrenten auszuspionieren oder gerade-afk-Wachmannschaften für Karawanen zu schon-gar-nicht-mehr-da-Kunden zu organisieren. Rollenspiel kann ich mit Leuten machen die gerade da sind oder ggf. einen Termin mit RP-Gleichgesinnten ausmachen. Für PvP/M ist es ähnlich, PvM ist rund um die Uhr möglich. Aber wirtschaften und Handeln? Schon das native Handwerkern auf einem herkömmlichen UO fesselt niemanden lange. Und Du willst ja weit darüber hinaus.

Ich will kein SPielverderber sein, aber bevor du als 798.126ster Shardbetreiber mit netter aber undurchdachter und nach wenigen Wochen eingemotteter Idee an den Shardstart gehst solltest dir das alles sehr genau überlegen.
Mitglied-219011.09.2007, 17:41 Uhr
Das ist völlig richtig und entspricht exakt meinen Bedenken bei einem solchen Projekt. Auf der anderen Seite muss ich persönlich sagen, dass gerade das Kampfsystem bei UO meiner Beobachtung sehr langweilig ist, während das Handwerkssystem durchaus gerade von Serverseite bzw. durch Manipulation der Quellendateien verbessert werden kann.

Wichtig ist denke ich nicht primär eine permanente InGame-präsenz, sondern eher eine aktive Community über das Spiel hinaus.

Und da haben wir ein Problem, denn wie schon 798.125 Shardbetreiber erfahren mussten, lässt sich eine Community im Gegensatz zum Inhalt des Shards nicht planen. Sie ist entweder da oder sie ist es nicht. Gibt man jedoch bei diesem Faktor schon auf, kann man es natürlich gleich vergessen.

Ich persönlich glaube nicht, dass Leute UO des Kampfes wegen spielen. Ich mag mich da natürlich irren, aber wieso bin ich auf einem Rollenspiel-Freeshard von Ultima Online, wenn ich genau so gut Silkroad oder einen anderen Asia Grinder spielen könnte?

Anyhow ist die Idee ja ein großes Work-in-Progress und auf keinen Fall etwas, was ich unbedingt durchbringen würde. Daher schon einmal danke für das Feedback, denn dafür steht es ja hier. Bei genauerer Überlegung denke ich, dass PvE durchaus möglich und nicht zwangsläufig rauszunehmen wäre - Räuber und ähnliches Gezücht, vielleicht \"gewöhnlichere\" Monster, wären sicher drin um die kampfeswilligen Kunden zufrieden zu stellen.
Außerdem kann man sicherlich gerade bei \"langweiligen\" Jobs Ecken schneiden, um sie interessanter zu machen, beziehungsweise diese tatsächlich eher bezahlten NSCs überlassen.

Alles in allem denke ich, dass die Fehler, die viele junge Shards machen, eher auf unflexibilität zurückgehen, bin aber der Meinung, dass es immer eine Möglichkeit gibt, die Idee zu optimieren und umsetzbar zu machen. Außerdem spreche ich nicht konkret von der Gründung eines Shards. Darüber lässt sich nachdenken, wenn man genug interessierte Leute für ein Team hat.
Mitglied-146711.09.2007, 22:05 Uhr
Deine Idee finde ich sehr interessant und durchaus umsetzungsfähig, wenn eine gewisse Community dazu bereit ist das durchzuziehen, alles schon gesagt.

Das Problem dass 'junge' Shards haben, ist, dass sie zwar Ideen besitzen, aber kein Konzept exisitiert. Alle Staffler werfen ihre teilweise völlig abgekupferten und nicht zusammenpassenden, schwachsinnigen Ideen in einen Topf, kochen das auf, und entweder kommt ein 08/15 Shard mit Amazone, Elf und 200 Erzen raus oder alle zerstreiten sich/der Shard erstickt einfach an Unfähigkeit.

Klar gibt es Leute die da spielen, ich kann nicht behaupten dass dieser \"rote Shardfaden\" Mist ist, aber bis jetzt hat es keiner geschaft, bzw. mal darüber nachgedacht mal ein wirklich neues System aufzubauen. Wenn man mal was neues spielen/machen will, dann erstmal diesen Shardfaden vernichten.
Dieser äußert sich dadurch, dass es \"Kriger\" gibt, die Monster jagen und looten, Handwerker Platemales aus \"Verite\" schlagen und Leute ihre Häuser für 50.000 Goldmünzen kaufen.
Das findet man auf jedem Shard. Deine Idee wäre wirklich was neues.

Aber wie du sagst:
\"Anyhow ist die Idee ja ein großes Work-in-Progress und auf keinen Fall etwas, was ich unbedingt durchbringen würde. \"
Mitglied-205115.09.2007, 11:56 Uhr
willst du wirklich in richtung wi-sim gehen oder ist deine idee eher, das spiel nur auf das leben und das spiel innerhalb einer stadt auszulegen (sozusagen richtung schatten über riva)?
Mitglied-197115.09.2007, 14:32 Uhr
Darkmor hat ja schon einige gute Punkte erwähnt.

Interessant klingt die Idee schon und es gab/gibt Shards, die etwas in die Richtung driften bzw. es taten. DSK z. B. hatte schon einen ziemlichen Schwerpunkt auf die Handwerker gehabt mit der Zunft, der Möglichkeit des Festlandhandels und der Einbeziehung der Handwerker in grossen IG-Bauprojekten. Die Handwerkersparten waren zudem ineinander verzahnt. Beispiel: ich spielte eine Schneiderin und bezog Holzstäbe vom Schnitzer für Gardinen und Vorhänge, Eisenplättchen vom Schmied für die verstärkten Rüstungen, Kisten für Zelte vom Schreiner, dann natürlich die üblichen Werkzeuge vom Feinwerker und Farben vom Züchter/Alchemisten usw. (dazu noch besonderes Leder und Seidenkokons von den Dungeongängern und Jägern). Problem war nur - es war ein kleiner Shard, mit einer doch eher komplizierten Anmeldung. Entsprechend spielten eher weniger Leute dort. Zwar schaffte der Staff mit dem Festlandshandel (über den man Waren, die man IG aufgrund fehlender Personen nicht bekommen konnte, beziehen durfte, der aber auch dem Verkauf und dem Ankurbeln der IG-Wirtschaft diente) eine Möglichkeit, dem entgegen zu wirken, aber bedeutete entsprechend auch mehr Arbeit für den Staff. DSK ist nun seit mehr als einem Jahr nicht mehr on. Schade ist es schon, denn es gab da schon viele schöne Möglichkeiten, aber es mangelte an Spielern und hinzu kamen auch noch andere Probleme.

Ein anderer Shard, der etwas in die Richtung Stadtspiel mitsamt Posten, Ämtern, Handwerkermacht (zumindest wird es versucht) geht, wäre Siebenwind. Kürzlich wurde auch versucht, IG eine Zunft zu erschaffen. Die Zunftsatzung sah dabei vor, dass jeder Handwerker sich seiner Zunft anschliesst und wer nicht zur Zunft gehört, darf eben nicht mehr Handel treiben. Ausgenommen wurde dabei eine Ortschaft, die den Zwang nicht mitmachen wollte (was dazu u. a. führte, dass der Ort IG plötzlich aufblühte *g*). Jeder Handwerker sollte sich dann bei einer bestimmten Person IG melden, die dann einen einträgt.
Problem Nr. 1: die Person war kaum IG anzutreffen und somit klassischer Fall von inaktiven Postenhocker.
Problem 2: 7w läuft nun seit ca. 2001 und bisher gab es nie so einen Zwang. Die Handwerker waren es gewohnt, in Ruhe ihrer Arbeit nachgehen zu können und wer mehr werden wollte, suchte sich einen Posten am Hofe als Hofhandwerker oder ging in die IG-Verwaltung. Nun aber sollte man sich zwangsweise einer Gruppierung anschliessen.
Problem 3: Auf einmal war IG der Handel für nicht Zunftangehörige verboten. Wäre ja kein grosses Ding, wenn es da nicht Problem 1 gegeben hätte. ;) Somit wurde es plötzlich sehr ruhig auf dem Markt und Charaktere, die einfach nur mal so bzw. flohmarktähnlich was auf dem Markt verkaufen wollten, durften nicht mehr.
Ich bin nun nicht mehr auf dem Laufenden, wie es jetzt auf 7w um die Zunft und dem Markt IG bestellt ist, da ich dort selber eher inaktiv bin, aber man sieht, dass solche Angelegenheiten eben viel Planung benötigen und vor allem aktive Spieler. Daran hängt vor allem alles und leider haben manche Spieler auf höheren Posten leicht den Hang, in die Inaktivität zu verschwinden, klammern sich aber dennoch teils mit Händen und Füssen OG an ihrem Posten.

Was du vorhast, klingt durchaus gut und ich hoffe, du schaffst es auch das mit ein paar guten Leuten umzusetzen. Klein anzufangen ist schon mal sicher da Beste, anstatt eine dicke Map mit einem halben Dutzend Städte anzubieten. DSK hatte im übrigen auch praktisch nur eine Stadt und noch ein Dorf auf einer Insel, aber deren Bewohner waren auch meist in der Stadt anzutreffen.
Ich würde mich ja bei der Planung anbieten, vor allem in Sachen Baudesign würde es mich ja mal wieder packen, aber ich glaube, ich würde früher oder später zu den sog. inaktiven Postenhockern (dann jedoch im Staff) gehören und das wäre deinem Projekt sicher nicht zuträglich.
Mitglied-204219.09.2007, 13:19 Uhr
Den Aspekt das Spiel auf das Leben innerhalb einer Stadt zu fokussieren finde ich sehr interessant. Wohl auch weil sich in meinem Kopf eine zumindest ähnliche Idee für einen Shard festgesetzt hat.

Meine Eckpunkte waren dabei folgende:
-Überschaubare Karte
-Eine große Stadt
-Konfliktparteien innerhalb der Stadt (Bevölkerungsschichten/Gilden)
-Ein paar kleinere Häuser/Dörfchen/Kloster oder etwas in der Art außerhalb. (z.B. so etwas wie den \"Freundlichen Arm\" aus BG1)


Weitere angedachte Punkte:
-Rollenspiel Server mit wenigen Regeln die aber strikt durchgesetzt werden.
-Anmeldung so leicht wie möglich.
-Nur Menschen


Seit einiger Zeit bau ich an solch einem Server herum, allerdings nur aus reiner Schaffensfreude.
Zwar mach ich mir Gedanken über einen Onlinegang, aber immer nur allgemeinere und nichts konkretes. Im Grunde will ich nämlich einfach nur basteln :biggrin:
Würde mich gerne mal näher austauschen, vielleicht finden wir ja einen gemeinsamen Nenner.

Hier ein Blick auf die Stadt:
Bild (http://web1.vs248089.vserver.de/jan/Projekt/Screens/output.jpg)
Manche Häuser stehen an komischen Orten, nicht drüber wundern^^
Über Kritik würde ich mich sehr freuen!

ps. noch jemand aus Bremen :)
Mitglied-219019.09.2007, 22:13 Uhr
So, damit niemand denkt, ich hätte diesen Thread vergessen, sammeln wir mal..

Addajamur: Richtig, etwas wirklich \"innovatives\" gibt es selten, und man muss ja nicht gleich einen ganz abgedrehten Server machen - ein spielerfreundliches und vor allem motivierendes Konzept mit dem richtigen Einstieg käme da schon einen weiten Weg. Und natürlich ist das alles nur Konzept und muss noch ein wenig geschliffen werden.

Gadeiros: Beides. Zum Einen sollte sich das Spiel auf das Leben in der Stadt konzentrieren, in jeder Hinsicht, zum Anderen schließt das natürlich auch eine funktionierende (städtische) Wirtschaft mit ein. Ich würde aber die Priorität eher bei der städtischen Politik sehen.

sephi: wow, so viel text ;) danke für den Post. Siebenwind ist, dennoch, ein sehr, sehr großer und unpersönlicher Shard, der vor allem durch sein breites Konzept und seine große Spielwelt das Stadtspiel etwas erschwert, nicht zuletzt auch deshalb, weil Spieler schwer einsteigen können. Zum Thema der Postenhocker kann ich nur unterstreichen, dass meiner Meinung nach Aktivität im Spiel und einem dazugehören Forum sowie Ansprechbarkeit über mindestens ein Medium (forum, email, instant messenger, notfalls auch Handy) gewährleistet sein muss. Anderenfalls muss halt die Shardadministration hart durchgreifen.

Rob Cole: Hey, das schaut ja richtig gut aus! Also im Großen und Ganzen klingt dein Konzept sehr nach dem, was ich mir vorgestellt hätte. Ich würde mich auch gern mal mit dir austauschen - zu diesem Zwecke: Sie haben PMost ;)
Mitglied-197120.09.2007, 18:22 Uhr
Hui, Rob Cole! Aus Bremen und dann noch jemand der bauen kann und ulkigerweise hatte ich auch schon eine ähnliche Idee wie du, also einen Shard nur mit Menschenchars (wobei ich Vampire, aber eher im romantisch-schaurigen Sinne, nicht im Sinne von einer sog. Imba-Rasse, mit reingepackt hätte), einer grossen Stadt und vielleicht noch einem kleinen Dorf für die Leute, die dem Stadtspiel nichts abgewinnen können, geschaffen. Dazu dann eben den Konflikt in die Stadt getragen mit klaren Standesgesetzen (Privilegien bei Farben, Rüstungen, Reiten in der Stadt, Waffen, Gesetze etc.) und auch entsprechenden Ständen (unfrei, frei, Bürger, Patrizier, Adel), wobei es aber dann auch die Möglichkeit gibt, mit seinem Spiel IG langsam aufzusteigen oder aber auch abzusteigen. Dazu ebenso verschiedene Bereiche in der Stadt - Nobelviertel für die Adeligen und die Patrizier (die aber am Rand rüber zum Bürgerviertel ;) ), einem Bürger- bzw. Handwerkerviertel, einem Armenviertel und darunter sogar noch einen Bereich für die wirklich Kriminellen mit einem Teil in der Kanalisation. Dazu noch Aussenbezirke, als kleine Lehen für Adelsfamilien, wo es etwas ländlicher zugeht, ehe es dann wirklich rausgeht in die Wildnis und irgendwo ein kleines, friedliches Dorf.
Ein grosser Schwerpunkt würde für mich auf dem Intrigenspiel mit Gilden und den Ständen liegen, dazu die ärmeren Ständen mit den Kriminellen unter sich, die gerne auch mal von den höheren Herrschaften genutzt werden (Meuchler, Diebe, Spione, Giftmischer, Schläger usw.). Was nun die erwähnten Vampire angeht - wer weiss, vielleicht sind sie sogar teils Drahtzieher hinter manchen Aktionen und würden (aus purer Langeweile an der Unsterblichkeit) ordentlich bei den Intrigen mitmischen. Vielleicht sogar noch als weitere Rasse Werwölfe, die sich mehr in der Natur aufhalten und wiederum die heimlichen Beschützer des kleinen Dorfes und ihren Bewohnern (zu denen sie als normale Menschen auch gehören) sind.
Ich bin zwar sonst kein Fan von so einem breiten und teils eigenwilligen Rassenangebot bei UO-Shards, aber das rührt meist auch daher, dass diese Rassen eher so rüberkommen, als wären sie so eine Art Ersatzbefriedigung für den erfolglosen Geek aus dem Keller, statt einer rollenspielerischen Herausforderung mit viel Tiefgang (ab wann ist man die Unsterblichkeit leid? Wollte man das werden, was man ist? Empfindet man sich als Monster? Wie reagiert die Familie darauf? usw.).
So ein Shard würde mir auch mal gefallen. :)

Zu 7w und seinem Konzept noch - das ist, denke ich, auch eines der Probleme des Shards. Auf der einen Seite möchte man ein RP-Shard sein und verteufelt gerne \"Moscher\", auf der anderen Seite gibt es dann wieder Moschevents, die aber auch durchaus regen Zulauf haben. Solch ein Mischmasch zieht die verschiedensten Spieler an, die sich aber auch regelmässig in den Haaren liegen.
Da finde ich so einen kleinen, aber mit einem klaren Konzept gesegneten Shard, schon wieder ansprechender. DSK damals hatte auch einen ungeheuren Reiz. Wir nannten es damals schon fast liebevoll \"Dörfli\"-Shard, weil die Community IG wie OG wirklich leicht zu überblicken war. *g* Selbst jetzt noch finden dann und wann RL-Treffen statt, obwohl der Shard nun länger schon down ist. Wenn es nochmal wieder so einen kleinen, feinen Shard geben würde, würde ich wohl als Spielerin wieder reinschnuppern.
Mitglied-56820.09.2007, 18:52 Uhr
Sephi, das ist ein Kozept, welches mir auch sehr zusagen würde. Vermutlich darf man bei so einem Shard nicht mit all zu großem Zulauf rechnen, da bestimmte Faktoren wie \"Überrasen\" und die Möglichkeit der eigenen Reichsgründung fehlt. Zudem müßte ein gewisser Prozentsatz der Spieler quasi \"normale Menschen\" sein, was dem - etwas überspitzt gesagt - gelangweilten Bankhocken in Blackrock zuwieder läuft.
DSK fand ich auch immer gut. Hab leider nie dort gespielt, weil mir immer etwas anderes dazwischen gekommen ist, aber der Shard sah von der Gestaltung und dem Umgang miteinander her sehr gut aus und ich habe dort oft gerne in den Foren gestöbert.

Rob Cole, deine Gebäude schauen wirklich gut aus. Vielleicht kannst du mit monsterfurby ja was auf die Beine stellen. Den einen oder anderen interessierten Spieler hättet ihr ja schon mal.
Mitglied-204220.09.2007, 18:55 Uhr
Das hört sich ja schon fast unheimlich an.
An Vampire/Werwölfe hatte ich zwar noch nicht gedacht, aber besonders deine Gedanken zu den Kriminellen erinnern mich sehr an meine eigenen Überlegungen :)
Vielleicht können wir ja mal zu dritt ein bisschen \"brainstormen\".
Würde mich auch eigentlich eher der Scripter Ecke zuordnen, hab mit dem Bauen nur angefangen weil ich Lust auf ein bisschen Abwechslung hatte, auch wenn ich in der letzten Zeit eher selten gecodet hab. :augenroll:

(Hab leider gerade ein bisschen Zeitdruck, deshalb der eher knapper Post)
Mitglied-197122.09.2007, 02:47 Uhr
Bei dem Gehirnsturm mache ich gerne mit. :)
Deine Gebäude finde ich wirklich sehr ansprechend. Ich kann wohl wiederum sagen, dass ich aus der Bau- bzw. Designecke stamme. Daran ist übrigens auch DSK und sein damals wirklich schönes Design 'schuld'. *g*
Mitglied-205122.09.2007, 08:04 Uhr
die gebäude im bild erinnern mich an die adelshäuser aus anno 1602.

was das mit den rassen angeht, würdet ihr damit bereits meinen geschmack verfehlen.
vampire werden immer in der art drakula/ Vthemaskerade/ angeljägerderfinsternis ausgespielt. also entweder es ist der ökuvampir, der es hasst, menschen zu saugen oder das böse in person oder die geheimsociety, die die geschicke aller kontrollieren will. alles keine bringer imho. das mit der geheimsociety kann zwar nett sein, ist es aber nicht, da es den meisten irgendwo abgeht. die können nur immer irgendwas spielen und pochen dann auf das \"geheim\" und von organisation oder sogar geheimorganisation ist da nie was zu sehen. alsob drakula durch transylvanien pflügt, alle abschlachtet und die überlebenden gezwungen sind, nicht mitzubekommen, das was jemals geschehen ist. die vampspieler müssten mit einem guide zu klugem handeln gezwungen werden-
-viele schwächen; sogar mehr als stärken.
-man bleibt nicht geheim, nur weil der guide es sagt; verhau es und du wirst gepfählt
sowas eben.
und nur, damit man werwesen hat, dann so ne druidenhalbsiedlung in ne waldlichtung zu stellen? besonders lykanthropen als beschützer? warum haben die shards immer vor, wilde wesen als beschützer der natur und des geichgewichts zu nutzen? wird das in nem buch mal so gut rübergebracht?
bin kein fan von lykanthropen, die dann in ihren stories schreiben, daß ihr leben ach so kaputt ist und sie gehetzte tiere sind nur um dann im spiel ihre kräfte wanns beliebt einzusetzen als rp-joker. und am ende heißts: \"hab euch zwar mit superkräften durch die luft gewirbelt, mit meinen klauen eure rüstungen zwefetzt. aber ihr wisst nicht, daß ihr kein mensch bin- steht so im guide!\"
der \"mankannniemalsschadennehmen,wennmanesnichtwillundniemandweißirgendwasüberdiesemonstersagtderguidederwerwesen\"-joker
werwesen würde ich als grausame, wilde, gebeutelte und gequälte seelen anstatt als die inkarnation der natur ansehen. würde die rasse einführen, indem ein \"killer\" in der stadt leute überfällt und sie regelrecht ausweidet. dann werden 1-2 leute mal von dem ding überfallen (und gewandelt). würde da nichtmal groß anmeldung oder absprache bei den ersten WW machen. schließlich suchen die armen menschen in den fantasygeschichten sich das auch nie aus. dann zum nächsten vollmond (wie in horrorgeschichten) kann mans noch loswerden. danach soll man dann eher so spielen alsob die bestie den menschen zu kontrollieren versucht- meistens läufts andersrum leider.
leute, die zum WW geandelt werden, spielen nämlich auch ihren char dann so, als werde er bald ein ww (meist sind sie dann direkt vor und nach der wandlung so ne art dalailamabuddhsimusgandhiwoodstockspäthippie-rpler, da sie dann naturbeschützer mit den kräften unter ihrer kontrolle spielen wollen anstatt die bestie... kommt unglaublich bescheuert rüber).

und zu nur menschen (mit den obigen ausnahmen) auf dem shard wäre ich, wie ich ja schonmal schrieb, kaum hinzureißen. bin wie gesagt eher n freund von \"mehrere rassen vermischen sich in einer stadt\". auf viele menschen ne hand voll zwerge, ne gruppe elfen/halbelfen, n paar andere nonhumanere rassen vielleicht. alles aber nicht in ner community oder in ner communitystückzahl. dann bestimmt nicht das wohngebiet und der (ZWE)(ELF)'tag' im titel die rasse, sondern das RP zeigt, ob du dann wirklich es zu einem zwerg (nicht nur nem assozialen pöbelkünstler mit bierfässern unterm arm und im bauch) oder einem elf bringst.

ferner halte ich es bei einem RP, das im grunde nur in einer stadt spielt, sei es nun eher in richtung wisim oder nicht, unabdingbar, daß das RP dann ultimativ ist. also nicht hardcoreRP (schmähwort, achtung), sondern ultimativ im sinne von: wenn du losgehst, dann kannst du dich deinem RP, das du ausspielst nicht mehr entziehen. sprich, du kannst getötet (nur in quests) werden oder sonstwas mit dir geschehen (sprich wie mit der nicht vom betreffenden spieler angestrebten werwesenwandlung). denn atmosphäre wäre in einer stadt das nonplusultra. es muss ein bedrückendes gefühl entstehen. denn genau das wird in JEDEM fantasybuch auch geschildert. stadtluft macht frei, wie es im mittselalter hieß- und dann kam man in diese 'freie' stadt, voll mit zünften, die einen kontrollierten anstatt dem lehnsherr, die exkremente auf der straße, die gassen eng, die häußer keine kleinen paläste mit garten, verbrechen an der ecke...


insofern würde ich auch nicht so haus-straße-haus-straße bauweise bevorzugen auf so einem server, sondern eher kleine gassen(-sackgassen), die stadt ein halber irrgarten, häuser auf verschiedenen straßenseite fast in spuckreichweite voneinander... sowas bringt atmosphäre

alles, was ich schrieb wäre natürlich ein absolutes extrem. viele RPler würden wahrscheinlich jetzt sagen, daß sich das sogar gut anhört. aber viele davon würden dann im endeffekt denoch nicht auf einem solchen shard spielen.


Mischung: AnkhMorpork/SchattenüberRiva/DasReelleMittelalteralskleinesvorbild,nichtalsziel/Fantasyromaneanstatttmärchenbücher

so, das war es nun. sollte mir etwas entfallen sein, kann ich es ja sicher nachholen.
doch nun harre ich der kommentare, die da kommen werden.
Mitglied-204522.09.2007, 14:26 Uhr
vampire werden immer in der art drakula/ Vthemaskerade/ angeljägerderfinsternis ausgespielt.

Veto! :)

Es gibt durchaus Leute, die grade solch ungesund klischeehafteten Rassen an den Kragen gehen und sie ganz neu auflegen. Auf Calandria (http://www.calandria.de/) sind wir im Moment dabei auch und grade diese \"Evergreens\" mal von Grund auf neu zu überdenken.
Mitglied-56822.09.2007, 19:51 Uhr
Ich muß ehrlich zugeben, daß ich nicht sonderlich viel Erfahrung mit Vampiren und Werwölfen auf UO-Freeshards habe, da ich diesen ganze Maskeradequatsch schon im P&P nicht mag und irgendwie fast jeder Shard meint, dieses System abzukupfern. Jedoch kenne ich durchaus Charaktere bzw. Charakterrassen mit theoretisch ähnlicher RP-Macht, die jedoch eher selten ausgenutzt wurde und wenn das völlig überzogen geschah, regelten die Spieler das entweder selbst durch entsprechende Anwendung von Engine und so netten Dingen wie einen Fackeln und Mistgabeln schwingenen Mob :) oder der Staff griff entsprechend ein. Solche Auswüchse, wie sie Gadeiros schildert, sind in meinen Augen eher ein Beleg für eine nicht existierende Shardcommunity und einen eher ziellos agierenden Staff.

Wenn man übrigens das Bild von Vampiren und / oder Werwölfen verwenden will, würde ich eher eine Adaption der Schriftstellerin Tanith Lee empfehlen, die unter Namen \"Die Geheimnisse von Paradys\" bekannt sind. Recht düstere, dreiteilige Fantasyromanreihe in einem verfremdeten Paris des Spätmittelalters. Das fände ich durchaus passend, wobei ich eine zu bedrückende Atmosspähre und eine Art \"Real-Mittelalter-SIMS\" für nicht besonders anziehend für Spieler halte. Schließlich will man in einer entsprechend gestalteten Welt auch noch einige Mitspieler haben, oder?
Mitglied-204222.09.2007, 20:01 Uhr
Sehr gut :biggrin:

Das Design von DSK fand und finde ich ebenfalls überaus gelungen, hab zwar leider nie dort gespielt aber die Screenshots sehen richtig gut aus. Was mir dort vor allem gefällt ist die Harmonie (weiss nicht ob es das richtige Wort ist) zwischen der Map und den Bauten.
Die Gebäude und sonstige Bauwerke wirken integriert und nicht nur aufgesetzt.

Gadeiros, deine Bedenken sind (leider) sicherlich berechtigt.
Zwar bietet eine solche Rasse wohl seeehr viel Potential für schönes und spannendes Spiel aber in den meisten Köpfen wird ein anderes Bild von Vampiren existieren als man es sich erhofft wenn man sich Gedanken über ein solches Konzept macht.
Was ich noch nicht ganz verstanden habe, wieso ist es unabdingbar, dass das RP in solch einer Stadt ultimativ (in dem Sinne wie du es erklärt hast) sein?
Die Sache mit der \"Hausanordnung\" erfordert halt leider immer einen Spagat zwischen Optik und Spielbarkeit. Sicher kann man unglaublich eng und dicht gedrängt bauen, aber wenn man dann jedesmal im Trial and Error Verfahren einen Hauseingang suchen muss (nur als Beispiel) nervt es eben auch.
Durch die fixe Ansicht ist man eben darauf angewiesen nach bestimmten Kriterien zu bauen.
Aber wir werden da sicher noch sehen was wir tun können.
(Ein Problem war da allerdings auch, dass einige Häuser erst nach der Fertigstellung an ihren Bestimmungsort gebracht wurden.)

Noch ein kurzer Statusbericht. Monsterfurby und ich tauschen uns inzwischen rege aus und das Ganze nimmt langsam ein wenig konkretere Formen an.
Wir wollen das Ganze auf jeden Fall nicht überstürzen sondern uns Schritt für Schritt vorarbeiten.
Zunächst muss ja auch erstmal ein wirkliches Konzept entwickelt werden. Von daher schonmal danke für alle bisherigen Beiträge/Anregungen (und alle die noch kommen!) :)


*Nachtrag*
@ Azhrarn
Glaube wir posten zu gleichzeitig^^
Nein, eine wirkliche Mittelalter Sim wird es wohl nicht werden, dann eher wie Gadeiros es formulierte das Mittelalter in einigen Dingen als Vorbild aber nicht als Ziel.
Die Spielerzahl steht auf der Prioritätenliste zwar nicht so weit oben aber ist natürlich trotzdem ein sehr wichtiger Punkt.
Mitglied-56822.09.2007, 22:32 Uhr
Ich würde mich wirklich freuen, wenn aus der Diskussion in diesem Thread ein Shard entstehen sollte. Falls ihr irgendwann über ein entsprechendes Forum verfügen solltet, wäre ich um die Übermittelung des entsprechenden Links dankbar. Ich werde es mir vermutlich nicht nehmen lassen, dort mit zu diskutieren und den einen oder anderen Vorschlag einzubringen.
Mitglied-197123.09.2007, 01:13 Uhr
Ich kann nur davon abraten, auf einem UO-Shard mittelalterlich-enge Gassen zu bauen. Auf Siebenwind hatte die Hauptstadt Falkensee teilweise solche Gassen und es war alles andere als schön oder atmosphärisch, weil man nunmal die Draufsicht hat und so vornehmlich Dächer sah, aber z. B. nicht recht, wer da einem im Weg rumsteht (auf dem Shard kann man nicht durch Leute und teils auch nicht durch Tiere durchlaufen).
Auch sollte man in so einer Stadt gewisse Wege schaffen - ein Rundumspaziergangweg ist immer eine feine Sache, falls man sich mal langweilt und sich nur mal etwas IG in der Stadt umschauen mag. Dann geht man einfach eine Runde umher, kommt an den wichtigsten Gebäudem vorbei (Bank, Markt, Taverne, Handwerkshäuser etc.) und wieder zurück zu seinem Ausgangspunkt. Auch sollten Markt, Taverne, Bank und die Häuser der Handwerker recht nah zusammen bleiben, damit man so rasch einen Überblick hat, wo was nun offen ist. Reine Wohnhäuser wiederum kann man etwas in den Aussenbezirk drängen.
Mitglied-213029.10.2007, 23:37 Uhr
Das Konzept klingt wirklich klasse und es scheinen sich da ja auch schon einige passende Mitarbeiter und Spieler gefunden zu haben, das lässt doch hoffen, dass diese Idee vielleicht tatsächlich nochmal realisiert wird.
Dennoch habt ihr natürlich vollkommen Recht, die Sache langsam und bedacht anzugehen.
Mit mir könntet ihr bei einem solchen Shard auf jeden Fall als Spieler rechnen, hört sich nach genau dem an, was mir gefallen würde.

(btw Die Gilde fand ich klasse, den Nachfolger hingegen ziemlich ernüchternd. :-/)


Gruß
Bischibosch
Mitglied-204230.10.2007, 11:01 Uhr
Schön das dir das Konzept zusagt :)
Wir sind in der Tat dabei so einen Server aufzubauen. Zwar legen wir dabei nicht das schnellste Tempo vor, aber es geht voran.
Bei Interesse kann ich dir unser Forum (http://www.hanmun.de/UOShard/index.php) empfehlen.
Mitglied-213002.11.2007, 15:40 Uhr
Mitglied-2042 hat geschrieben:
Schön das dir das Konzept zusagt :)
Wir sind in der Tat dabei so einen Server aufzubauen. Zwar legen wir dabei nicht das schnellste Tempo vor, aber es geht voran.
Bei Interesse kann ich dir unser Forum (http://www.hanmun.de/UOShard/index.php) empfehlen.


Vielen Dank, würde mich echt riesig freuen, wenn da was vernünftiges draus würde. ;)


Gruß
Bischibosch
Mitglied-209813.03.2008, 10:41 Uhr
Wie schaut es eigentlich inzwischen mit eurem Shard aus? Kommt ihr vorwärts?
Mitglied-204213.03.2008, 16:34 Uhr
\"Eure Stadt wächst und gedeiht!\"

Ja, es geht langsam aber stetig vorwärts. Langsam vor allem, weil wir eher ungewöhnliche Arbeitsmethoden pflegen. (Keine festen Aufgabenbereiche, kein Arbeitszwang, sehr kleines Team)
Das \"Kernteam\" besteht immer noch aus Furby und mir. Desweiteren lesen ein paar Leute regelmäßig im Forum mit, und bringen Ideen, Anregungen und Kritik ein.
Bis jetzt haben wir uns auch noch keine Termine oder ähnliches gesetzt, da wir uns keinem unnötigen Druck aussetzen wollen.
(Unter Druck kann ich nicht arbeiten!)

Kurze Zusammenfassung der Fortschritte:

Bau/Deko
Die Gebäude innerhalb und in unmittelbarer Umgebung der Stadt stehen zum größten Teil, einige Flächen wurden bewusst noch freigehalten. Deko gibt es bis jetzt nur in vereinzelten Bauten.

\"Scripte\"
Hier wurde bis jetzt vor allem Grundlagen geschaffen sowie kleinere Überarbeitungen vorgenommen. Will jetzt niemanden mit Einzelheiten langweilen, aber der Grundgedanke zielt auf mehr Interaktionsmöglichkeiten mit der Welt und Optimierung (teilweise auch in Form von Reduzierung) des bestehenden ab.

Grafik
Hatte vor diesem Projekt nie mit Grafik zu tun, daher ist die Vorgehensweise wohl eher untypisch.
An Neuheiten gibts bis jetzt nur Static Art (Pflanzen, Belagerungswaffen) und Mobiles (Fische)
Auch hier soll das Rad nicht neu erfunden werden, sondern eher Lücken gefüllt bzw. optimiert werden.

Zu Konzepten und Hintergründen sag ich an dieser Stelle mal nichts, denn das ist Furbys Domäne und ich will nichts vorwegnehmen.

Falls Interesse besteht poste ich ein paar Bilder :)
Mitglied-209813.03.2008, 21:45 Uhr
Schön zu hören/lesen das eure Idee noch nicht gestorben ist und das ihr weiter arbeitet. Vielleicht könntet ihr ja gelegentlich eure Fortschritte posten.

Über ein paar neue Bilder würde ich mich freuen. Denke das geht den anderen auch so. :)
Mitglied-204214.03.2008, 01:09 Uhr
Mir ist vorher nie aufgefallen, dass die Screens bei uns im Forum alle schon überholt sind. Wenn ich am Samstag wiederzu Hause bin mach ich neue, versprochen. :)

Damit zumindest ein Bild im Post ist:
[externes Bild: http://web1.vs248089.vserver.de/jan/Projekt/Screens/Trebu1.jpg]
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