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SotA Pre-Alpha Release 2: Das Crafting System

Mitglied-143326.01.2014, 07:36 Uhr
Das zweite Pre-Alpha Release Wochenende von SotA ist vorbei und eine der grossen Neuerungen war das Crafting System. Auch an diesem Wochenende war der Spielbetrieb auf die Option "Solo Online" beschränkt. Man war also zu den Spielservern connected, spielte aber jeweils alleine in seiner eigenen "Blase". Portalarium hatte wie üblich jede Menge Items im Spiel bereitgestellt, so dass man nach Herzenslust Kleidung, Rüstungen, Einrichtungsgegenstände und natürlich Werkzeuge und Rohstoffe ausprobieren konnte.

Auch beim Crafting System geht Portalarium neue Wege, abseits des üblichen Mainstream. Es basiert grundsätzlich auf folgenden Komponenten:
  • Man hämmert, schmiedet oder schneidert immer an einer geeigneten Arbeitsstation.[/*:m]
  • Dazu braucht es mindestens ein passendes Werkzeug, z. B. einen Schmiedehammer für's Schmieden oder eine Gussform für Schwertklingen.[/*:m]
  • Hinzu kommen natürlich die unterschiedlichsten Rohstoffe.[/*:m]
  • Um zu wissen, welcher Rohstoff in welcher Menge benötigt wird, muss man das jeweilige Rezept kennen bzw. zuvor erforscht haben.[/*:m]


Um ein Item wie z. B. ein Schwert herzustellen, muss man die oben genannten Komponenten in mehreren Stufen kombinieren. Es gibt also einen mehrstufigen Herstellungsprozess, bei dem man erst die Bestandteile des Items herstellt, bevor das eigentliche Endprodukt gefertigt werden kann. Bei einem normalen Langschwert hat dieser Herstellungsprozess fünf Stufen. Für jede dieser Stufen muss man das passende Rezept kennen.

Und beim letzten Punkt scheiden sich denn auch die Geister. Es gibt zwar im Spiel ein Rezeptbuch, in dem alle Herstellungsrezepte eingetragen werden, aber das geschieht erst dann, wenn man das entsprechende Rezept zuvor selber erforscht hat. "Erforschen" bedeutet in diesem Fall, dass man für den gewünschten Gegenstand mindestens einmal alle oben genannten Komponenten zusammengefügt und auf der Arbeitsstation auf "Craft" geklickt hat. Der "Craft" Button ist nur dann aktiv, wenn alle Zutaten und Werkzeuge in der exakt benötigten Anzahl und Kombination auf die Arbeitsstation gelegt wurden. Man muss sich beim Erforschen also durch alle möglichen Kombinationen und Mengen probieren. Sobald man ein Rezept "entdeckt" hat, wird es in das eigene Rezeptbuch eingetragen.

Viele in den SotA-Foren vertreten die Meinung, dass dieses "Ausprobier" - Konzept für hochwertige, seltene und wertvolle Items in Ordnung geht. Die Tauglichkeit dieses Systems für "Anfänger-Items" wird jedoch in Frage gestellt. So haben denn auch viele Spieler ihre ersten Schritte im Crafting anhand von Rezepten aus dem Forum oder dem SotA-Wiki (http://sotawiki.net/sota/Category:Crafting) gemacht.
Allerdings darf man nicht vergessen, dass das System in der aktuellen Form noch nicht abgeschlossen ist. So wird erwartet, dass es im fertigen Spiel Rezepte für gängige Items zu finden bzw. zu kaufen geben wird. Auch die Crafting-Skills werden Einfluss haben. Man geht zurzeit davon aus, dass sie die Güte des Werkstücks beeinflussen werden.

Insgesamt beschreitet Portalarium also einmal mehr frische, neue Wege. Aber der Weg ist noch nicht abgeschlossen und es wird noch einiges daran geschliffen werden. Immerhin ist der Release noch mindestens 10 Monate weg und Portalarium hört sehr genau hin, was die Community zu sagen hat.

Auch dieses mal haben wir für euch ein kleines Video erstellt. Es zeigt den Herstellungsprozess eines Schwerts und eines Stuhls.

[externes Bild: http://www.rollenspieler.ch/uoworld03_sotacrafting/uoworld_sota_crafting03_preview.png] (http://www.rollenspieler.ch/uoworld03_sotacrafting/index.html)
Mitglied-56829.01.2014, 08:28 Uhr
Das Video ist erneut nicht nur sehr informativ sondern auch sehr professionell gemacht. Vielen Dank dafür an Anais.

Die Handwerksmöglichkeiten scheinen in bewährter UO-Qualität sehr umfangreich zu sein. Ob allerdings der Weg über das Finden/Kaufen der Rezepte, deren Erforschung und dann die teilweise umfangreiche Erstellung der entsprechenden Gegenstände bei der entsprechenden Zielgruppe zu ausreichender Akzeptanz führen wird, bin ich mir nicht sicher. Es gibt natürlich immer Spieler, die gerne hauptsächlich einen Handwerkscharakter spielen, aber das dürfte nicht die Mehrzahl sein. Vielleicht wird dieses System noch in der von Anais beschriebenen, abgestuften Form verändert, was vermutlich gerade für die jüngere Spielergeneration erforderlich sein dürfte.
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