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Shardwünsche

Mitglied-56828.06.2013, 11:14 Uhr
Mich interessiert, welche Settings oder Konzepte noch in den Wunschvorstellungen der Staffler und UO-Spieler vorherrschen.

Mir persönlich schwebt schon seit Jahren ein UO-Setting a la Karibik vor, d. h. eine Inselwelt, auf der es zwei Kolonien von konkurrierenden Mächten gibt sowie als zusätzliche Mächte eine Piratenansiedlung und zumindest einen Stamm von Eingeborenen. Garniert mit einem entsprechenden Magiesystem und etwas Voodoo-Zauber sowie den richtigen Grafiken könnte ein interessantes Abenteuersetting entstehen. Eri hatte hierzu sogar schon mal Häuser generiert, die aus Grafiken von umbebauten Schiffsrümpfen bestehen und sich sehr gut für eine solch verlotterte Piratenstadt eignen würden, welche z. B. direkt in einer Lagune steht und hauptsächlich aus Schiffstrümmern zusammengezimmert ist. Für solch ein Projekt würde ich mich sogar nochmal dazu aufraffen, mich als Staffler in UO zu engagieren.

[externes Bild: http://www.uo-pixel.de/schiffhausteile.jpg]
Mitglied-332728.06.2013, 11:40 Uhr
Finde die Idee des Settings sehr gut udn würde an sowas sogar mitarbeiten soweit es meine Zeit zulässt :) man müsste dafür halt irgendwie das High Seas System auf Zack brignen, also Seekämpfe etc. dann wäredas ganze noch eine Nummer krasser.

Ich würde mir ja das Warhammer Setting wünschen, allerdings kriegt man da ja leider sehr schnell Lizensprobleme
Mitglied-56829.06.2013, 09:26 Uhr
Eigentlich war mein Beispiel nur akademischer Natur, denn ohne Eri als Weltgestalterin und mindestens zwei guten Skriptern, die auch Zeit haben, würde ich nicht mehr antreten, da ansonsten ein Scheitern relativ wahrscheinlich ist.

Ich habe zwar selbst früher Warhammer als Tabletop (3. Auflage und dann nochmal bei der 6. Auflage) und auch als P&P gespielt, halte die Welt jedoch für Rollenspiel nicht wirklich geeignet. Es ist nunmal hauptsächlich ein Hintergrund, um kleine Figürchen zu verkaufen. Zudem wurde dieser über die Jahrzehnte zusammengestückelt und wirkt damit auch nicht wie aus einem Guß.
Mitglied-332729.06.2013, 10:44 Uhr
Naja ich dachte bei warhammer auch eher an die Romane zB die Konrad Saga wenn nun nicht gerade das meisterwerk schlecht hin birgt trotzdem viel material und geht gut auf die verbotenen kulte und fanatischen glauben ein.

ich war damals mit jemanndem in kontakt der was wild west mässiges machen wollte aber das scheiterte dann am aufwand mit animationen etc aber die idee fand ich gut.
Mitglied-197129.06.2013, 12:52 Uhr
Schöne Idee, aber ich bin als Spielerin (und mögliche Stafflerin) schon "vergeben". ^^
Mein Wunsch - ein Steampunkshard und zwar wirklich im viktorianischen Stil. Dürfte allerdings mit UO schwer machbar sein, wenn ich an Luftschiffe oder rollende Kutschen denke. Dann lieber gleich losgelöst von UO, aber eben als MMORPG mit mehr Betonung auf RPG, statt auf das erste M. Vielleicht kommt ja so etwas noch. Anscheinend ist Steampunk derzeit wohl im Kommen (an einer Uni in NRW gab es schon eine Vorlesung, was Steampunk eigentlich ist *g*).
Mitglied-56829.06.2013, 14:33 Uhr
Ein pulpiges Wildwestsetting fände ich auch interessant, zumal man dieses durchaus sehr düster gestalten könnte, wenn man sich hierfür gewisser indianischer Mythen bedient und diese mit einem ordentlichen Maß von CoC kombiniert. Problem hierbei sind jedoch die Grafiken, denn die üblichen UO-Grafiken und entsprechenden Animationen sind nunmal hauptsächlich auf den Fantasybereich ausgerichtet. Wenn man kein Wildwestsetting im 15. oder 16. Jahrhundert ansiedeln will sondern in einer Fantasyversion des "goldenen Westens", müssten sehr viele Grafiken angepasst werden. Ich bezweifel, dass es dafür in der heutigen Zeit noch ausreichend Grafiker in den UO-Szene gäbe.

Ich fände auch ein antikes Setting sehr interessant, zumal es mittlerweile durch Eri hierfür gute Bauteile (http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=jRy9LQeLTx0) gibt, aber insbesondere die im Bereich der Grafiken für Kleidung und Rüstungen müsste eines angepasst werden, damit es nicht so wie im damaligen Mon von Eurebia wirkt. Ich würde so ein Setting auch nicht irgendwo in die historische Antike verlegen sondern eine Adaption von Lin Carters Lemuria oder Phillip Jóse Farmers Opar vornehmen, wodurch man in der Gestaltung deutlich freier ist. Ich mag solche pseudovorzeitlichen Settings sehr und arbeite sowas gerade für eine P&P - Fantasykampagne aus. Ob das jedoch für den Mainstream taugt und gerade bei UO nicht eine Nische bilden würde, für die sich nur wenige Spieler interessieren würden, kann ich nicht beantworten.

Sephi, ich mag Pulp-Settings - ob nun Barsoom, Conan, Kull oder Thongor - eigentlich sehr viel lieber als Steam Punk. Wenn man D&D Online in Eberron spielt, hat man eigentlich ein Steampunksetting, wobei mir dieses Setting nicht sehr gefällt, weil sovieles dabei recht "kindlich" rüberkommt.
Mitglied-197129.06.2013, 18:13 Uhr
Wild West würde mich auch reizen, ja.
Wo in einem anderen Thread vom Rollenspiel Midgard die Rede war - im Bereich der Pen-and-Paper-Spiele fand ich auch 7te See immer ganz interessant (reichte damals leider nur für eine Runde auf der RatCon). Ich denke, das könnte sogar vom Setting her mit UO machbar sein, aber die ganzen Länder dann auch noch mit den wenigen Spielern zu besiedeln ... das wäre sogar mit 150 Spielern am Abend kaum wirklich möglich, außer man verbannt 7w-artig alle Länder auf eine große Insel im Meer. *g* Dann wäre da nur noch das Problem "Seefahrt und UO".
Oder worüber ich manchmal schon nachgedacht hatte - "A Song of Ice and Fire" als UO-Setting und dann auf eine Gegend beschränkt. Braavos würde mich reizen oder man nimmt den hohen Norden und baut einen Shard rund um die Night's Watch. Da wären dann auch Charaktere aus verschiedenen Landstrichen möglich. Das einzige Problem wäre dann nur die Lizenz und die dürfte sicher teuerer sein, als bei einem deutschen Rollenspiel, was eher ein Nischendasein fristet.
Was nun Steampunk angeht - ich kenne das D&D-Setting in dem Stil nicht. Ich glaube, es wirkt auch oft kindlich, weil viele japanische Spiele das Steampunkgenre aufgreifen und somit auch gerne mal ein verspielter Animestil mit dem Genre verbunden wird. ^^; Und irgendwo ist es ja auch etwas verspielt - umgebaute Laptops und diverser Kleinkram, dessen einziger Zweck ist, alt, elegant und verschnörkelt auszusehen (und vielleicht etwas Dampf abzulassen *g*). Aber wo du den wilden Westen erwähnt hattest - Wild Wild West mit Will Smith. :D Da haben wir Steampunk und den Wilden Westen schon wieder vereint.
Naja, sind alles nur Luftschlösser. Die UO-Szene hat ja auch sogar etliche Grafiker, aber es ist eben nur ein Hobby und ich denke, die meisten haben einen Job und damit eh nicht mehr so viel Zeit, um solch einen Haufen Grafiken zu zeichnen, damit man etwas ganz Neues aus UO rausholen kann.
Mitglied-332915.07.2013, 17:25 Uhr
Ich habe den Threat gelesen und mich direkt mal Registriert, da ich dachte hier muss ich einfach mal zu schreiben *grins*

Und ich finde schon, dass es einige potenziell tolle Ideen gibt und ich habe auch einiges in der letzten Zeit gesehen an Shards und auch an Spielern.

Leider sind mir dabei immer wieder ein paar Punkte unter gekommen die mir aufgefallen sind und das betrifft vor allem denke ich den Staff auf Freeshards. Es ist mir natürlich bewusst, dass niemand 24 Stunden Zeit hat und auch nicht Rund um die Uhr Online ist, allerdings aufgefallen ist es extrem, dass wenn der Staff vorhanden ist und auch zügige Bearbeitung Leistet die Shards besser laufen und auch recht schnell zuwachs kommt.

Vor allem für mich persönlich Begehrt natürlich auch Rollenspiel Shards.

Ein Setting in der Karibik, Wilder Wesen oder gerne auch auf Geschichtlichen Hintergrund in der Steinzeit oder anderes finde ich natürlich durchaus interessant, aber man sollte dahingehend auch beachten, dass dies ein Teilbereich bietet den man abdeckt und dadurch kommt es auch vor, dass solche Ideen von der Allgemeinen Spielerschaft nicht angenommen werden oder nur geringfügig bespielt werden. Denn im Grunde ist es so, dass den meisten Freiraum wirklich ein Fantasy Epos bildet in dem man möglichst viele Freiheiten besitzt und ungestört seinen Tätigkeiten nachgehen kann.

Was mich persönlich an einem Freeshard reizen würde vor allem auch an einem neuen Freeshard wäre die Möglichkeit sich Gelände Städte, Dörfer und weiteres selbst über RP und anderes freizuspielen für den kompletten Shard.

*denk* So wie ein Entdecker der auf ein fremdes Land trifft auf dem so gut wie nix vorhanden ist und alles muss sich in gemeinsamer Arbeit erworben und erbaut werden!

Das wäre für mich persönlich ein Konzept, dass vor allem auch langfristig agieren lässt.

Als Staff muss man zwar vorher den ganzen technischen Kram in der Umsetzung parat haben, aber man kann mit der Spielerschaft selber wachsen und auch im Bau kann man einigermaßen geruhsam vorgehen je nachdem wie die Spieler sich anstellen.

Interessant ist es natürlich dann auch für die Spieler, die Möglichkeit da zu bieten, dass sie neue Gebäude freispielen können. Nehmen wir zum Beispiel eine Werft die sie sich erwirtschaften. Wenn dies zum Beispiel geschafft ist bekommen die Spieler die Möglichkeit sich ein Boot zu kaufen und auf dem Meer herum zu fahren oder ähnliches.

Das man einfach wirklich als Entdecker durch die Lande ziehen kann sich neue Kulturen erspielen kann oder Rassen und ebenso auch neue Items die gefunden werden können und dann ihren Weg in das Spiel finden.

Das wäre für mich persönlich ein Freeshard den ich mir wünschen würde, denn die Spieler können frei mit ihren Ideen sein. (siehe Werft) Und bauen ihr Land selbst! Wie schnell und langsam sie dabei sind hängt von ihnen selbst ab, aber so schafft man auch eine Gemeinschaft die stark ist.

Man kann das ganze auch in ggf. zwei Fraktionen unterteilen und die düstere Seite baut sich einen Turm oder Tempel für Geheime Studien. *g*

Da sind den Ideen keine Grenzen gesetzt.

Würde mich aber mal prinzipiell auch interessieren, was es so für Meinungen gibt zu dieser Idee :D
Mitglied-250616.07.2013, 15:43 Uhr
Hi,

diese Idee wurde schon mehrere Male umgesetzt und leider nur mit mäßigen bis gar kein Erfolgt.
Ich weiß leider nicht mehr den Namen des ersten Shards aber damals wurde aus der Map eine "Strafkolonie" erbaut, die nur bis zu einem gewissen Grad begehbar war.
Die Spieler konnten nun solangsam ihre Welt aufbauen und sich der Guten oder Bösen Seite anschliessen. Aber Mit der prämisse, beide Seiten bauen ihre Welt solangsam auf.
Super Idee aber zum scheitern verurteilt, weil als Spieler mußte man Arbeit und Zeit für andere investieren, sprich, kein Spieler wollte stundenlang Holz hacken, damit das Bankgebäude endlich vom Staff gebaut wird, dass ja für alle da sein wird.
Sprich, auch für die Faulen.

Zweiter Shard war Mendonis, den ich selbst als Staffler mit aufgebaut habe.
Ähnliches Konzept,
Menschen, Elfen und Zwerge wurden aus ihrer alten Heimat vertrieben und landeten auf einer Insel, auf deres Nichts gab ausser Rohstoffe.
Wir bauten einen Strand und gestrandete Schiffe und ein paar Baracken dazu.
Nun lag es an den Spielern eine Stadt aufzubauen.
Ohne Erfolgt, da auch hier die Spieler nicht miteinander spielten.
Auch hier ging es am Ende nur darum, den schnellsten, geilsten und stärksten Spieler zu besitzen und niemanden was gönnen.
Ein paar Spieler bildeten aber eine Gilde und halfen mit Rohstoffen aus. Aber das war die Ausnahme.
Fazit war, den Spielern ging alles zu langsam vom Aufbau her und der Staff hat irgendwann selbst gebaut aber da war alles schon zu spät.
Fazit, solche Konzepte können nur in einem Singleplayer Spiel umgesetzt werden :)

Gruß
Lev
Mitglied-332916.07.2013, 16:52 Uhr
*denk* also prinzipiell.. würde ich sagen, wenn man den richtigen Ansporn gibt, sollte dies eigentlich doch funktionieren..

Wenn man von der anderen Seite blickt sollte man aber auch bedenken, dass wenn nur ich sag mal 10 Spieler nun spielen es in meinen Augen keinen Sinn macht eine riesen Karte mit 5 Städten oder ähnlichem zu bauen, damit sich alle aus dem Weg gehen gerade im Rollenspiel..

Ich sag mal wenn man dabei auch noch die richtige Mischung aus begleitenden Quest netten Features mit einbindet, vielleicht auch noch das ganze Geschichtlich originell hält sollte doch aus dieser Idee was bastel bar sein.. So denk ich das zumindest.

Ich muss aber auch gestehen, dass ich die Shards die du ansprichst nicht kenne.

Denn man muss ja immer erst antesten zumindest sehe ich es so, ob ein Konzept aufgeht, wenn das aufgeht kann man sich immer etwas in der Hinterhand halten, was zuvor bereits fertig gestellt ist und man nur einspielen müsste.

Oder bin ich dahingehend zu oberflächig? *grins*

Nehmen wir mal das Beispiel der Karibik. Nen Piraten Abenteuer sichtlich genial nehmen wir an man hat sich 6 Monate die Mühe gemacht sich eine riesen Karte auszudenken und jeglich optische Feinheiten mit eingebunden. So.. nach 2 Jahren ist dann das Projekt soweit fertiggestellt um an den start zu gehen, aber es findet sich keiner der es bespielen will. Dahingehend finde ich es so meine Sicht viel interessanter die Spieler am Bau teilhaben zu lassen.
Mitglied-250616.07.2013, 20:59 Uhr
du musst bedenken, dass die existierenden shards, die gut besucht sind (>50 spieler), alles haben, was man braucht.
die alten spieler sind nach jahre uo spielen müde geworden, haben Familie und wenig zeit.
deswegen legt man sich ins gemachte bett :)
die jungen spieler sind wow, diablo etc. gewohnt und wollen schon alles vorfinden um moschen gehen zu können :)
ich will nichts miess reden sondern nur meine Erfahrung teilen.
bedenke, auch wenn am anfang nur ein stückl Landmasse gebaut wurde, die spieler schreien schnell nach mehr, da es ihnen zu langweilig wird und dann kommt man nicht mehr hinterher.
das war ein kritikpunkt damals von den spielern.
und wir waren 8 bau-gm :)

seelenkolonie hiess der andere shard.
für die damalige zeit genial an technik, grafik etc.....
ich dachte da echt, dass wird was geiles werden aber der staff hat auch hier die Rechnung ohne den wirt gemacht.
Mitglied-56818.07.2013, 21:34 Uhr
Levanthis meint glaube ich den Shard "Seelentanz-Kolonie" (DSK), der ein wirklich schöner Shard mit einer netten Community war, aber leider nicht den Zuspruch an Spielern fand, den dieser sowohl technisch als auch vom Design, Flair und Rollenspiel her verdient hätte. Ich bin mir unsicher, ob solche Aufbaukonzepte wirklich funktionieren können, da meiner Erfahrung nach die meisten UO-Spieler wenig selbstständig sind und schon mit etwas komplexeren Queststorys ihre Probleme haben. Da dürfte solch ein ständiges Zusammenspiel um etwas aufzubauen noch weniger gelingen. Ich bin jedoch auf den baldigen Neustart eines Shards gespannt, der ein solches Konzept zum "Freispielen" verfolgt und ob dieses wirklich glücken wird - was ich den entsprechenden Stafflern wirklich wünsche.
Mitglied-197118.07.2013, 22:43 Uhr
Ne, ne, bei der Seelentanzkolonie war schon alles soweit vorhanden. Es wurde zwar später mal eine Festung außerhalb der Hauptstadt von den Spielern gebaut, aber das ging an sich recht locker voran. Ich glaube, der Shard hieß Arvum.
AufbauRP ist halt wenig beliebt, was ich auch gut verstehen kann. ^^ Man will eben was erleben und nicht zum xten Mal emoten, wie man einen Stein auf den anderen setzt. Selbst auf 7w ging diese Art des Bauens rasch baden, als man das mal eine Weile als Bedingung für ein Haus in der damals neuen Hauptstadt hatte.
Mitglied-250619.07.2013, 09:35 Uhr
es will halt keiner zeit für andere investieren, sprich stundenlang resourcen schüren und diese der allgemeinheit zur verfügung stellen
Mitglied-197120.07.2013, 18:01 Uhr
Keine Zeit für andere investieren - stimmt wohl zum Teil. Aber vor allem sind die meisten UOler keine 16jährigen Kinners mehr, die nach der Schule massenhaft Zeit für so etwas haben. Wenn ich abends Lust aufs Spielen habe, möchte ich schon mehr erleben und sehen, als nur das Innere einer Mine. Es ist eben sehr öde und das Farmen geht einem nach einer gewissen Zeit einfach nur auf den Wecker.
Jedenfalls geht es mir so. ^^ Andere mögen da wohl mehr Geduld und Lust drauf haben.
Mitglied-258021.07.2013, 23:05 Uhr
Ich selbst arbeite schon seit längerem an nen Shardkonzept das auf Konfikt zwischen den Rassen Zwerg und Ork bassiert.
Menschen und Elfen gibt es in diesem System nur als Nebenrassen.
Ich finde halt Systeme interesant, wo mal nicht die Menschen im Vordergrund stehen.
Mitglied-250622.07.2013, 15:51 Uhr
die menschen und elfen werden halt am besten von der engine (client) unterstützt :)
Mitglied-221305.08.2013, 19:16 Uhr
Würde gerne mal ein "Monsterkonzept" sehen. D.h. wo die typischen 0815 Rassen wie Menschen die eigentlichen "Mobs" sind und man selber Dämonen, Vampire etc. spielen muss (die Vampire müssen sich natürlich nicht verbergen, da es normal ist böse zu sein ;) ).

Könnte mir auch ein Konzept vorstellen, wo die "Blood Wars" von "forgotten Realms" im Vordergrund stehen, d.h. man entweder einen Tanar'ri oder Baatezu spielt und die Menschen nur Spielzeuge und die Seelen Zahlungsmittel sind.
Mitglied-132805.08.2013, 22:03 Uhr
Ahh, so Dungeonkeeper mäßig (also rein von der Rollenverteilung her), ja das wär auch mal genial =) Wäre bestimmt Spaßig. FSK 18 versteht sich ;) Wär ich dabei, wenns richtig aufgezogen wird. Für die Menschen würde da ein sehr gesellschaftskritischer Hintergrund gut passen, den man dann satirisch beschießen kann aus Sicht der Monster.
Mitglied-56806.08.2013, 10:32 Uhr
Ich bezweifel, dass Shardkonzepte funktionieren werden, deren Fokus hauptsächlich oder ausschließlich auf Fremdrassen liegt. Das mag erstmal überaus interessant und innovativ wirken, aber die Spieler sind nun mal Menschen und können letztlich - von wenigen Ausnahmen abgesehen - auch kaum etwas anderes darstellen. Sowas endet letztlich nur in Shards, bei denen die Spieler Monsterbodys für ihre Pixelfiguren nutzen, aber sich mehr oder minder genauso verhalten wie auf allen anderen Shards auch. Zudem dürfte es bei einem solchen Shard schwierig sein, sowas wie einen kongruenten Hintergrund für die Spielwelt zu generieren, der auch dafür tauglich ist, dass die Spieler ihn annehmen. Oder anders gesagt, habe ich bei Fantasy- oder Scifi-Büchern, in denen keine Menschen vorkommen irgendwie immer ein gewisses Identifikationsproblem. Vielleicht geht das anderen hier auch so. Bei einem entsprechenden Shardkonzept kann ich mir vorstellen, dass dieses Problem auch auftreten mag.
Mitglied-221306.08.2013, 12:24 Uhr
FSK 18 Shards heute aufzusetzen sollte einfacher sein, da sich die heutige Jugend wohl eher für die neueren Spiele interessiert und es schon andere Platformen mit 18 bzw. 21 Jahren Regeln gibt (z.B. Second Life), auf denen man sich recht freizügig austoben kann.

Wenn es darum geht, dass Spieler "nunmal Menschen" sind und "kaum etwas anderes darstellen können", dürfte es auf Shards gar keine Fremdrassen geben. Ich habe keine Probleme damit, etwas anderes als Menschen zu spielen - es gibt sogar Menschen die sich im echten Leben von anderen Menschen distanzieren wollen. Eine andere Rasse zu spielen bedeutet nicht gleich alles menschliche abzulegen, wenn man bedenkt dass Menschen nur dem Fortpflanzung- und Überlebenbstrieb folgen, sind menschliche Verhaltensweisen auf andere Rassen übertragbar. Bei vielen Rassen sind Dinge wie Liebe und Zuneigung nur recht verdreht - gerade bei bösen Rassen - ein guter Rollenspieler weis es aber sich vom eigenen Ich zu lösen und in eine Rolle zu schlüpfen. Für Leute die einfach nichts anderes als Menschen spielen können, könnte man Menschen als "Fremdrasse" ja genehmigen lassen ;) .
Mitglied-336704.04.2014, 00:59 Uhr
Oh man, ich will hier nicht die Threads exhumieren, aber mich würde dennoch intererssieren, ob es einen Shard gibt, der eine der Ideen, die oben genannt wurden aufgegriffen hat. Ich wurschtel selber an dem einen oder anderen, aber ich treibe gerne immer mal eine neue Sau durchs Dorf^^. Aktuell schaue ich mir verschiedenes an und sehe mich nach frischen Ideen um. Ich wäre auf jeden Fall sehr interessiert, wenn es ein Projekt gäbe, dass eine etwas "irre" Richtung einschlägt :D

Lg
Mitglied-334026.12.2014, 11:57 Uhr
Wenn ich so die Vorschlaege hier lese, sehe ich wieder die grosse Schwaeche der Freeshards in Bezug zu ihren Spieler. Ich kenne keinen Shard, der nicht auf dem Konzept beruht, dass die Shardschoepfer die Spieler "bespielen"....also wie eine Theatergruppe im Verhaeltnis zu ihrem Publikum. Selbstverstaendlich schreit dann das Publikum immer wieder nach dem naechsten Effekt, dem naechsten Amuesement...

Versucht es doch mal so und veraendert die Spielsteine auf dem Brett etwas, zu einem....

Blumenkriegszenario:

Die Shardmacher stellen den Spielern eine von Humanoiden, Bestien und seltsamen Kreaturen bevoelkerte Wildnis hin, in die bereits vorher angemeldete Spieler"gilden"/gruppen als Adelshaeuser/geschlechter mit ihren Spielern vorstossen, d.h sie werden bei Shardanfang von GMs an ihren vor bestimmten (per Los?) Siedlungsplaetzen abgesetzt. Dort haben sie dann die Aufgabe, im Wettbewerb mit den anderen Spielgruppen ihre eigene Siedlung hochzuziehen. Sie erwirtschaften die Rohstoffe und freundliche Bau GMs setzen aus einem Katalog die von den Spielern verdienten stimmigen Gebaeude und Bauwerke. Jede Spielgruppe hat die Chance bei entsprechender Hingabe und Effizienz, eine echte kleine Stadt hochzuziehen.

Dazu gibt es in der Wildnis jede Menge "point of interests", wie zum Beispiel Erzvorkommen und Edelholzareale, zu denen sich spaeter von den Spielern selber gebaute "point of interests" hinzugesellen wie zum Beispiel Zollstationen oder Wachtuerme. Diese erfordern leider einen der oben bereits genannten Scriptmeister, denn sie erfordern Wach NPCs...am besten mit einem Triggersystem und einer Feindesliste, in die man feindlichen Spielergilden eintragen kann. Um diese Orte kann dann ausgiebig gekaempft werden und sie koennen ausgebaut werden! Auch gibt es Orte in der Wildniss, von denen andauernd Aerger auf die Siedlungen zu kommt...diese muessen befriedet werden. Einmal befriedet, kann im Lauf des Spielgeschehens einer dieser Orte auch von NPC Gegnern wiederbesiedelt werden, sodass die Spielkarte immer wieder etwas neu bestueckt wird. Die Spieler muessen konstant die Spielwelt beobachten.

Spieler, die dann spaeter in das Spiel einsteigen, koennen sich mehr oder weniger frei (je nach Gebiet und Haltung der Gilde darauf) in den Gebieten bewegen und sich auch einer Gilde anschliessen.

Das ganze wird eingerahmt durch "rules of engagement", einem klaren Regelwerk, dass keine Luecken oder Missbrauch zulaesst im "sportlichen" Wettkampf miteinander. Auch hier muesste man schauen, wie man mit etwas Erfindungsgabe die Spieler ermaechtigen kann, fair miteinander zu kaempfen. Zum Beispiel einem "Soldatencounter" auf der Shardwebsite, der anzeigt, wie viele Kaempfercharaktere einer Spielergilde gerade online sind und ab einer vom Regelwerk festgelegten Zahl in ihrer Siedlung angegriffen werden koennen. Dazu vielleicht noch Heimvorteil durch Wach NPC Trigger, ausgeloest in einem oder mehreren speziellen Gebaeuden, die man bauen muss...Ideen hat man doch immer, oder? Wichtig ist jedoch, dass die Spielleitung keine destruktive Haltung unter den Spielern zulaesst. Spieler, die so auffallen, muessen aus dem Spiel herausgehalten werden. Das erfordert GMs mit Menschenkenntniss.

Die Spielleitung konzentriert sich auf folgende Elemente:

- Scripter
- Bau GMs, die bereits vorgefertigte Gebaeude individuel abaendern und den Orten anpassen, an denen sie ingame gebaut wurden.
- Mediatoren/Schiedsrichter, die das Spiel beobachten, Hinweisen nachgehen, out of game Streitigkeiten unter Spielern schlichten/beenden und schlichtweg die gerne mal "rohe" Energie von Spielern kanalisieren. Eine Vertrauensposition.
- Event GMs, die durch kleinere Schauspieleinlagen Siedlungen etwas lebendiger gestalten (Bettler, Tiere, Durchreisende, Naturereignisse) oder groessere, gewalttaetige Ereignisse ausloesen, meist von den oben genannten, zu befriedenten NPC Orten aus.


Vorteil:

- Spieler muessen nicht mehr aufwendig bespasst werden, sie machen ihre eigene Handlung. Da Spieler dazu neigen, bei eigenen, spielinternen Projekten sehr viel Herzblut zu investieren, kann der Shard so eine ziemliche Dynamik entwickeln, die man bei der alten "Theater"situation selten erreicht. Jedoch muss die Shardleitung dann auch halten, was sie verspricht. Enttaeuschte Spieler sind verlorene Spieler. Eine lange Laufzeit der Geschehnisse ist garantiert.

Nachteil:

- Dieses Konzept eines Freeshards erfordert faehige Scripter, die Strategieelemente wie zum Beispiel Wach NPC Trigger moeglich machen.
- Der Shard laeuft immer Gefahr, dass der Spieler gegen Spieler Konflikt zu heiss wird und die Fetzen fliegen. Menschenkenntnis und Lenkung der selbigen ist also Hauptaufgabe/anforderung.



Ich koennte noch mehr zu meiner Idee schreiben, aber ich denke, dass hier sagt es erstmal. Ich hoffe, es gefaellt.... :)
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