Hallo Zusammen,
Ich hab mich mal wieder bei Kickstarter reingeschaut und bin auf dieses Spiel gestoßen: Greed Monger - A Crafting Focused Sandbox MMORPG (http://www.kickstarter.com/projects/appleton/greed-monger-a-crafting-focused-sandbox-mmorpg)
Inspiriert durch Ultima Online, eine offene nicht instanzierte Free-to-Play Welt. In der kann alles ausschließlich von den Spielern hergestellt werden - inklusive Häuserbau. Kein Worldchat, nur Spieler zu Spieler Handel/Interaktion von Spielern die auch wirklich nebeneinander stehen. Finanzieren will sich der Server durch den Verkauf des virtuellen Landes gegen Echtgeld - und einer Gebühr von 15% wenn das Land später wieder den Besitzer wechselt. Mit etwas mehr als 100.000$ an Spenden/Landkäufen geht nun das Spiel an den Entwicklungsstart.
Die Entwickler spekulieren gerade auch darauf das diese Landpreise mit Serverstart immer weiter steigen werden im Handel zwischen den Spielern. Immobilienspekulanten sind also Willkommen, wenn das System aufgeht.
Laut Ankündigung soll im Gegensatz zu UO das PvP jedoch auf einige Regionen beschränkt bleiben, da das Spiel "Handwerkerfokusiert" bleiben soll. Interessanterweise ist das auch gewaltiges Streitthema innerhalb der Spielerschaft. Die einen wollen um jeden preis friedvolle Handwerker bleiben und haben keine Lust sich von irgendwelchen kriminellen ummoschen zu lassen. Die anderen sind der Meinung das gerade offenes PvP wie in UO den reiz der Welt ausmacht und ausschließlich Craften ziemlich "Lame" ist. Interessanterweise stehen auf jeder Seite Leute die schon 100erte, teilweise 3.500$, in das Spiel investiert haben. Vielleicht hätten sie sich vorher mit dem Spielkonzept auseinandersetzen sollen
Gerade auch im Hinblick auf Freeshards finde ich die Diskussion besonders interessant.
Ob ein solches System das nur auf Handwerker und crafting setzt an UO heran kommt sei dahin gestellt. Gerade der Handwerker ist ja vor allem eine Supportrolle. Wenn nun alle Handwerker sind gibt es niemanden mehr zu supporten - außer den Nachbarn beim einrichten seines Hauses. Es gibt zwar ein Kampfsystem und NPCs die Rohstoffe Droppen. Wie das aussehen soll und über die Rolle des Kriegers wurde noch kein Wort verloren. Ob der Spaß nicht ziemlich getrübt wird weil Spieler die ordentlich Geld investiert haben schon mit ganzen Schlössern für ihre Gilden anfangen sei schlussendlich dahin gestellt.
Interessant jedenfalls das für so ein altbekanntes Konzept, bisher ohne jegliches Balancing, ohne fertige Konzepte, ohne Karte so viel Geld zusammen kommt. Da bekommt man geradezu Lust den ganzen Rollenspielkram vom eigenen Shard über Bord zu werfen und den Shard für reiche Investoren zu öffnen :D

















