Ein kleiner Junge, der gerade erst aus seinem Zimmer ausgerissen war, lief am Friedhof vorbei um im Wald sein Versteck aufzusuchen. Doch als sein Blick auf den Platz der Toten schweifte konnte er nicht fassen, was er sah. Ein dunkel gekleideter Mann stand in mitten der Gräberstätte und schien gerade etwas vorzubereiten. Alles andere, nur keine Beerdigung. Aber der Junge konnte es nicht recht erkennen, schnell versteckte er sich hinter einer Säule, die die Stätte abgrenzte.
Keinen Augenblick später wandte sich der Mann in seine Richtung, doch schien er schnell wieder das Interesse an dem Burschen verloren zu haben, er wendet sich um. Leises Kratzen konnten die jungen Ohren wahrnehmen, als würde jemand mit einem Stock etwas in die Erde ritzen, dann eine ganze Weile Stille, eine Stille, die dem Jungen eine Gänsehaut über den Rücken laufen lies. Die Tiere... was war mit den Tieren? Kein Zripen, nicht einmal eine Eule war zu hören.
Dann diese Kälte, woher kam nur die eiskalte Luft? Sie breitete sich blitzschnell über die ganze Nebellanden aus, nichts war vor ihr sicher, es war unheimlich und der Bursche rannte nach Hause, schnell, so rasch ihm seine Beine tragen konnten, die hilflosen Tiere heulten ihm schmerzhaft in den Ohren hinterher. Doch der Magier auf dem Friedhof vollführte sein Werk weiter, ein Pentagramm hatte er in die trockene Erde gemalt welches langsam zu bluten begann, oder war es die Erde, die blutete?
Als der Fremde anfing Verse zu murmeln und seinen Blick auf das Symbol senkte, heulten alle Tier im Walde wieder schmerzvoll auf, es ging durch Mark und Bein, wie die Kälte zuvor, nun gesellte sich noch Wind hinzu, der jede noch so kleine Ritze ausnutzte und überall eindrang. Die Dunkelheit, schon seit Jahrhunderten war es wohl nicht mehr so dunkel, man konnte seine eigene Hand vor Augen nicht mehr erkennen...
Finde heraus, wie es enden wird, auf dem RP-Shard Nebelland (http://www.nebelland.com)!

















