Hm ... hm ... wo fange ich jetzt am besten an, nachdem die ersten Tage in EverQuest mich sowohl abgestoßen aber auch gleichzeitig fasziniert haben. Die Steuerung als Hauptproblem der ersten Stunden verwirrt mich immer noch, aber so langsam werden die unbeabsichtigten Tode weniger, nachdem ich den Angriffsbutton weg von "A" auf eine Funktionstaste verbannt habe.
Das Geschehen im Spiel selbst ist geprägt vom Monstersuchen, Monstermetzeln, Monstersuchen, Monstermetzeln, ... und das entweder alleine, oder eben in einer kleineren oder gar größeren Gruppe. Um dabei möglichst erfolgreich zu sein, schätzt man seinen Gegner vorher ab und lässt zu leichte Gegner (weil sie nichts an Erfahrung bringen) gleich links liegen. Zu schwere Gegner ignoriert man entweder oder versucht (sofern sie von sich aus agressiv sind) ihnen rechtzeitig aus dem Weg zu gehen. Ein toter Held nützt nämlich niemanden etwas und Erfahrungspunkte gibt es auch nur, wenn man den Gegner wirklich zu seinen Ahnen schickt.
[externes Bild: http://falken.slagdale.de/EverQuest_002.jpg]
[Zwei leichtere Gegner]
Der Versuch mit den NPC`s zu sprechen, um in Abwechslung zum stumpfen Monsterschlachten z.B. eine der versprochenen Miniquests absolvieren zu können, scheitert zu 90% der Fälle am Spiel selber. Die Gespräche sollten eigentlich über Schlüsselwörter, die der NPC seinem Gegenüber in seinem Text anbietet, funktionieren aber leider ist die Umsetzung des Programms hier etwas schlampig, so dass im Prinzip so gut wie gar nichts funktioniert. Dieses Problem soll aber über den Jahreswechsel gefixed werden.
[externes Bild: http://falken.slagdale.de/EverQuest_003.jpg]
[Portal der Zwergenstadt Kaladim]
So bot das Reisen zumindest eine kleine Abwechsung, doch leider hegt meine reizende Begleitung so langsam den Verdacht, dass ich mich immer absichtlich in Unkenntnis übe, nur um einem sehr angenehmen Anblick beim Reisen direkt vor mir zu haben *grinst frech*. Nun, dazu will ich mich natürlich hier nicht äußern, sondern lieber berichten, dass wir so mittlerweise mehrere Städte gefunden und diese staunenden Auges besucht haben. Und gestern - zu später Stunde - war es endlich soweit, wir haben einen Hafen gefunden und uns auf eines der Schiffe gewagt. So nahmen wir Abschied von unserer Heimatinsel und landeten frohen Mutes in einer neuen Welt.
[externes Bild: http://falken.slagdale.de/EverQuest_004.jpg]
[Lebe wohl Insel Faydwer]
:P Und wie es mir dort erging, das erfahrt Ihr bestimmt auch bald.......
--
Als positiv will ich nochmals die firmenseitige Unterstützung der europäischen / deutschen Spieler hervorheben. Nicht nur, dass es einen eigenen deutschen/deutschsprachigen Server gibt (wobei es allerdings Geschmacksache ist, ob man den "internationalen Flair" wirklich missen will), nein es gibt auch eine für UO-Verhältnisse geradezu vorbildliche Einstiegs- und Community-Seite.
http://www.everquest-europe.com/de/[externes Bild: http://falken.slagdale.de/everquest.gif]
OSI/EA sollte sich - nachdem nunmehr der Versuchsballon UO Europa mit Talos Weggang untergegangen zu sein scheint - wirklich ein Beispiel daran nehmen. Mag man derzeit aus kommerziellen Gründen in den Vorstandetagen von EA darüber nur müde lächeln, weil EQ so grundverschieden von UO ist (und somit wohl auch keine direkte Konkurrenz) und weiterhin man sowieso alle Unterstützungsleistung in das so geldvervsprechende Sims Online stecken will, so wird mit Erscheinen von SWG der weitere Weg von UO in Deutschland, bei gleichzeitigem Nichternstnehmen des deutschen Marktes (um Spieler kümmert sich da eh niemand), ein dorniger sein (Anm.: das ist natürlich nur meine bescheidene, eigene Meinung).

















