Mein Herzog, Britain drohnt wieder in Unruhe zu versinken. Nicht nur das dieser Varook euer Siegel fälschte und als Gardist wohl dafür hingerichtet werden sollte...Hoheit, diese dunklen Tage des Namenlosen wollen nicht enden. Es werden schlimme Dinge folgen...
Ein plötzliches Schweigen legte sich auf die Kammer des Herzogs. Jarl sass auf seinem gepolsterten Stuhl vor leeren Pergamenten und starrte geistesabwesend darauf. Simones Destron stand im gebührenden Abstand zu dem Adeligen und unterbrach seine Worte als er den Zustand des Mannes bemerkte.
...mein Herzog?
Langsam hob Jarl den Blick und schaute zum Fenster. Die Blume war am verwelken und das fahle Licht des grauen Himmels bedachte alles mit einem bedrückenden Gefühl. Selbst diese strahlendste Kammer des Schlosses wirkte verlassen und kalt. Ohne vom Fenster abzusehen begann er auf einer langsamen Art und Weise zu sprechen welche ihn um Jahre älter und ausgelaugter wirken lies.
Destron, in Britain war schon immer alles anders. Der Verstand der Meisten ist genauso grau wie dieser Tag. Erinnert euch an die Verbrennung des Totenbeschwörers. Die Unwissenden wollten ihn schützen, sogar Gebildete versuchten die Totenmagie als harmlos darzustellen. Selbst die Frau welche ihren Mann durch diesen Vomath Grohali auf grausame Weise verlor wollte ihn beschützen. Britain war lange Zeit ohne Führung und ohne Schutz. Die Menschen haben sich verändert und die Dunkelheit kann sie kaum noch berühren. Es würde mich nicht einmal wundern wenn die Dämonen selbst Britain umgehen würden da manche dort draussen verkommener und blinder sind als sonst ein Wesen. Sie wollen keinen Schutz, sie suchen die Gefahr selbst. Ihr könnt die Menschen nicht vor sich selbst beschützen, Simones.
Langsam schweifte der Blick zu dem Mann welcher am anderen Ende des Raumes stand und seine Überraschung kaum verbergen konnte.
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