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Handwerker und maximale Charaktere pro Account

Mitglied-173228.02.2009, 16:18 Uhr
Ich hab mal zwei Themen die zwar von einander unabhängig aussehen, aber doch zusammengehören.

Also wie haltet ihr das mit euen Handwerkern auf eurem Shard? Habt ihr gerne mehr Handwerker (Wettbewerb) oder wenige (auf einander angewiesen sein)?

Ich habe nämlich gerade ein Problem bei meiner Shardkonzeption entdeckt und zwar möchte ich die Anzahl der Charaktere pro Account begrenzen. Run-UO bietet nur die Auswahlmöglichkeit 1, 5 und 6 bzw inzwischen auch 7.

Bei zuvielen Charakteren läuft man Gefahr dass sich jeder selbst supportet. Das kann man zwar verbieten, aber ich bin kein Freund der Überwachung und würde es daher von Grund auf schon limitieren. Darüber hinaus finde ich es auch schöner, wenn man sich auf 2-3 Charaktere konzentriert, als auf 5 oder mehr. Ein Charakter dagegen ist mir zu wenig, vor allem auch da ich verhindern möchte, dass Charaktere oft gelöscht werden, möchte ich mit mehr Charakteren (3) die Möglichkeit bieten im Rollenspiel auch mal auf einen anderen Char auszuweichen.

Wie haltet ihr das und was habt ihr damit für Erfahrungen gemacht? Also einmal mit der Charakteranzahl überhaupt und dann natürlich mit den Handwerkern?
Mitglied-226028.02.2009, 18:40 Uhr
Bei uns waren früher maximal zwei Charaktere pro Account erlaubt, das wurde aber nach den Jahren für die Stammspieler sehr fad die auf der einen Seite sehr an ihren Chars hingen, auf der anderen Seite gerne etwas neues ausprobieren wollten. Darum haben wir einen weiteren Charakter zugelassen - das war in meinen Augen damals ein Fehler da die Leute so zu wenig Zeit hatten sich richtig um die einzelnen Chars zu kümmern.

Später dann haben wir die Idee des Charakterkühlschrankes eingeführt. Dabei ging es darum das die Spieler einen ihrer bestehenden Charaktere auf Eis legen konnten. Der freie Platz der dadurch entstannt konnte ein neuer Charakter füllen. Damit das ganze kein ewiges hin und her an Charakterwechseln war musste der auf Eis gelegte Charakter mindestens drei Monate deaktiviert sein, dann durfte man wechseln. Das hat eigentlich gut geklappt und die Spieler fanden die Idee auch gut. So mussten sie sich nicht zwangsweise von ihrem Liebling trennen aber konnten auch mal etwas neues ausprobieren. Manche haben dabei auch gemerkt das sie ihren alten Char gar nicht so vermissen wie sie dachten und haben ihn nie wieder aufgetaut.

Bei der Wiedereröffnung werden wir in den ersten Wochen nur einen Charakter zulassen damit wir uns alle an das neue Konzept gewöhnen können. Nach der Anfangsphase erlauben wir einen zweiten. Die Möglichkeit des Einfrierens wird für einen Charakter weiterhin geboten sein so dass die Spieler ingesammt drei Charaktere haben dürfen, davon aber nur zwei Aktiv nutzen können. Ich denke das ist ein Kompromiss mit dem beide Seiten leben können :)

Was die Handwerker angeht...
Wir haben unsere Berufe größtenteils zusammengelegt und um zwei Drittel reduziert. Da nicht jeder Charakter von Anfang an das gleiche kann wie seine Konkurenz (Items zur Herstellung muss man Teilweise Freischalten) entsteht natürlich ein gewisser Wettbewerb, auf der anderen Seite können die Spieler sich so zusammentun, z.B. in der Zunft, um dort voneinander bei gemeinsamen Rollenspiel zu lernen. Ob das funktioniert kann ich leider noch nicht sagen... gibt Basis für schönes RP... hoff ich ^^
Mitglied-204501.03.2009, 01:59 Uhr
Generell wieder nen schwieriges Thema, da typischerweise nicht pauschalisierbar. Wir fahren bei uns mit 5 Chars pro account, was schon relativ reichlich ist. Es gibt Spieler, die die 5 Chars nicht ausnutzen und maximal 2 Spielen, allein aus Zeit und RP Gründen und es gibt Spieler, die sehr aktiv sind und auch alle 5 Chars ausnutzen und wenn es nur für einen kurzlebigen Stimmungsmacher-Char ist.

Wir setzen auf ein überkreuzendes Bedarsfsystem bei den Handwerkern, sprich jeder Handwerker braucht eine oder mehrere Waren einer anderen Handwerksklasse um alle eigenen Produkte herstellen zu könen. Um eben diese \"Selbstversorger\" zu verhindern gibt es eine Einschränkung, nicht zwei sich ergänzende Klassen spielen zu dürfen, was bislang auch problemlos funktionierte. item-trans ist ohnehin verboten.

Allerdings reißen so oft Lücken, wenn Spielerflaute herrscht, oder eine Klasse überfüllt ist. zwar wird der klaffende Bedarf IG zu gleichen Teilen von einer Spielerzunft und einer staffgeführten Handelskette gedeckt, ist aber eigentlich nur eine Notlösung und halt aufwändig.
Inzwischen sind wir auch am überlegen uns gesund zu \"schrumpfen\" und passende Klassen zusammenzulegen. Wie etwa den Metallhandwerker (Tinker-Schmied). Um die Vielfalt dennoch nicht zu killen kann der PO nur einen Zweig später über 70% steigern, sprich entweder hochwertige Tinkersachen, oder hochwertige Schmiedewaren. Über die Zeit bin ich aber auch der Meinung, dass Handwerker an Attraktivität gewinnen müssen, um auch gespielt zu werden, sprich auch über Zeit immer mal wieder Herausforderungen zu haben. Schnell passiert es, dass nur noch Magier und Krieger herumlaufen und Handwerker nur als Goldhamster und Lückenfüller-Chars gehalten werden sobald sie highskilled sind.
Mitglied-161601.03.2009, 05:28 Uhr
Mitglied-1732 hat geschrieben:
Run-UO bietet nur die Auswahlmöglichkeit 1, 5 und 6 bzw inzwischen auch 7.

Du kannst bei RunUO die Anzahl der Slots auch von der Art der Charaktere abhängig machen oder sonst was. Alles relativ easy, einfach Account.Limit überschreiben.

Persönlich bin ich übrigens der 1-Charakter-Typ. Ich spiele gerne einen Charakter, den dafür richtig. Für zwei hätte ich kaum die Zeit noch die Lust.
Mitglied-173201.03.2009, 13:47 Uhr
Mitglied-1616 hat geschrieben:
Du kannst bei RunUO die Anzahl der Slots auch von der Art der Charaktere abhängig machen oder sonst was. Alles relativ easy, einfach Account.Limit überschreiben.

Hm da steht aber dass nur diese Werte supportet werden. ich habs jetzt mal auf meinem Homeshard ausprobiert und es funktioniert tadellos auch mit dreien. Gelesen hab ich aber, dass es da Probleme geben könnte, wenn man einen Charakter löscht, daher ging ich davon aus: es geht Clientseitig nicht

@Ledinia: Diese Auf-Eis-Lege-Funktion finde ich sehr schön. Wie muss ich mir das vorstellen? Also existierten die Charaktere auf dem Account noch, konnten nur nicht mehr bespielt werden?


Über die Zeit bin ich aber auch der Meinung, dass Handwerker an Attraktivität gewinnen müssen, um auch gespielt zu werden, sprich auch über Zeit immer mal wieder Herausforderungen zu haben.

Das finde ich schwierig... ich persönlich spiele keine bzw sehr selten Handwerker. Das BOD-System finde ich langweilig. Sachen herstellen ist auch unspannend, dafür muss man das \"verkaufen\" lieben. Aber einen Shop pflegen? -> Öde.

Wenn man also selbst keinen Draht zu Handwerkern hat ist es denke ich besonders schwierig sie spannend zu gestalten, oder? Naja bei Kriegern gehts mir eigentlich genauso *g*

Ich mein was gibt es für spannende Möglichkeiten für einen Handwerker? 1. Er kann Sachen herstellen. Dies kann man beliebig schwierig und kompliziert gestalten. Vielleicht erst nach Rezepten suchen, Bauarten erlernen wasweißich. 2. Er kann die hergestellten Sachen verkaufen. Über einen Vendor, über ein Auktionssystem, über die Homepage, über RP-Märkte usw.. 3. Er kann einen Golem bauen und reparieren. Kampfmöglichkeit für Handwerker? Naja höchstens kleiner Schutz beim Minen, hm? 4. Er kann Aufträge erledigen und dafür Gold oder Waren kassieren, siehe BODs oder anderweitiges System.

Dann sind die Möglichkeiten aber auch schon erschöpft oder wie kann man Handwerker attraktiv machen? Ich mein ich will nicht dass alle Leute Handwerker spielen und vor allem das jeder das gleiche kann. Aufeinander angewiesen sein ist in gewissen Rahmen toll. Aber wie du schon sagst Ragnar ist hier das Problem der eventuell fehlenden Spieler. Hm...
Mitglied-161601.03.2009, 14:54 Uhr
Mitglied-1732 hat geschrieben:
Hm da steht aber dass nur diese Werte supportet werden. ich habs jetzt mal auf meinem Homeshard ausprobiert und es funktioniert tadellos auch mit dreien. Gelesen hab ich aber, dass es da Probleme geben könnte, wenn man einen Charakter löscht, daher ging ich davon aus: es geht Clientseitig nicht

Ob das mit den Client-seitigen Einschränkungen noch gilt, kann ich dir nicht sagen, aber dann ist es nicht ganz korrekt zu sagen, RunUO könne nicht mehr :-)

Mitglied-1732 hat geschrieben:
@Ledinia: Diese Auf-Eis-Lege-Funktion finde ich sehr schön. Wie muss ich mir das vorstellen? Also existierten die Charaktere auf dem Account noch, konnten nur nicht mehr bespielt werden?

Die einfachste Lösung ist doch, den Charakter in eine Jail-Zelle oder ähnlichen Raum zu packen. Dann kann er nicht mehr bespielt werden.

Mitglied-1732 hat geschrieben:
Das finde ich schwierig... ich persönlich spiele keine bzw sehr selten Handwerker. Das BOD-System finde ich langweilig. Sachen herstellen ist auch unspannend, dafür muss man das \"verkaufen\" lieben. Aber einen Shop pflegen? -> Öde.

Ich spiele gerne Alchemisten - und das auch auf Sphere ohne BODs, Spieler-Vendoren, etc.

Mitglied-1732 hat geschrieben:
Ich mein was gibt es für spannende Möglichkeiten für einen Handwerker? 1. Er kann Sachen herstellen. Dies kann man beliebig schwierig und kompliziert gestalten. Vielleicht erst nach Rezepten suchen, Bauarten erlernen wasweißich. 2. Er kann die hergestellten Sachen verkaufen. Über einen Vendor, über ein Auktionssystem, über die Homepage, über RP-Märkte usw.. 3. Er kann einen Golem bauen und reparieren. Kampfmöglichkeit für Handwerker? Naja höchstens kleiner Schutz beim Minen, hm? 4. Er kann Aufträge erledigen und dafür Gold oder Waren kassieren, siehe BODs oder anderweitiges System.

Und was gibts für Möglichkeiten für Kämpfer: 1. Er kann metzeln. Ende.

Meiner Erfahrung nach, gibts genug Leute, die gerne Handwerker spielen, insbesondere auf nem Rollenspiel-Shard. Attraktiv machen kann man es halt durch viele, viele Möglichkeiten an herstellbaren Sachen, Gimmiks, etc.
Mitglied-226001.03.2009, 17:19 Uhr
Mitglied-1616 hat geschrieben:

Mitglied-1732 hat geschrieben:
@Ledinia: Diese Auf-Eis-Lege-Funktion finde ich sehr schön. Wie muss ich mir das vorstellen? Also existierten die Charaktere auf dem Account noch, konnten nur nicht mehr bespielt werden?

Die einfachste Lösung ist doch, den Charakter in eine Jail-Zelle oder ähnlichen Raum zu packen. Dann kann er nicht mehr bespielt werden.

Jop genau. Dazu kommt eben noch das wir die Wertgegenstände des Charakters in einer Kiste packen und die in sein Bankfach stecken.
Mitglied-56802.03.2009, 07:24 Uhr
Mitglied-1616 hat geschrieben:
Persönlich bin ich übrigens der 1-Charakter-Typ. Ich spiele gerne einen Charakter, den dafür richtig. Für zwei hätte ich kaum die Zeit noch die Lust.

Mitglied-1616 hat geschrieben:
Ich spiele gerne Alchemisten - und das auch auf Sphere ohne BODs, Spieler-Vendoren, etc.

Langsam wird es mir unheimlich, da ich beide Aussagen vollkommen unterstreichen kann, Ich spiele auch nie mehr als einen Charakter. Vielleicht dümpelt noch ein frührer Charakter aus Nostalgiegründen auf meinem Account rum, aber es ist eher unwahrscheinlich, daß ich diesen wieder aktiviere, wenn ich erstmal einen neuen Charakter ernsthaft begonnen habe.

Alchemisten spiele ich auch überaus gerne oder wenn es der Shard nur halbwegs zuläßt eine Mischung aus Schmied und Alchemist, der verschiedene seltene Reagenzienen und Tränke bei seinem Schmiedehandwerk verwendet - sprich trasht - wenn es keine entsprechenden Enginemechanismen gibt, was kaum ein Shard aufgrund der häufigen, extremen Klassentrennungen und / oder Pseudohandwerksverzahnungen hinbekommt. Mich zieht es halt immer mal wieder hin zu einer Art \"Zauberhandwerker\" Marke dem \"Winter der Welt\" - Zyklus von Michael Scott Rohan, falls den irgendjemand hier kennen sollte.

Aber auch andere Handwerker habe ich schon lange und gerne gespielt ohne das es eines ausgeklügelten Hintergrundes Bedarf. Natürlich kann Handwerks-RP ohne andere Mitwirkende langweilige sein, aber ist es nicht auch öde, die X-te Mongbat oder den X-ten Headless oder Zombie zu erledigen, was doch meist die endlose Anfangsbeschäftigung der Krieger und Magier ist.

Worauf man meiner Meinung nach als Staff aufpassen muß ist, daß man gerade bei Quests und ähnlichen Events nicht die Handwerker außen vor läßt oder nur am Rande Beteiligungsmöglichkeiten läßt, wie leider häufig bei UO zu erleben. Leider sind auf fast allen Shards, auf denen ich gespielt habe, Staffevents meist nur stark kampforientiert gewesen - oft ohne jeglichen erkennbaren Hintergrund, was mich als alten P&P - Spieler gar nicht anspricht und zudem einige Klassen deutlich bevorzugt. Als Handwerker will man halt nicht zur Produktionsmaschine für andere Spieler verkommen sondern ebenfalls Teil am Geschehen haben und dieses nicht nur am Rande verfolgen.
Mitglied-226002.03.2009, 17:05 Uhr
Ein Quest sollte meiner Meinung nach immer so ausgelegt sein das sowohl Krieger als auch einfache Menschen ohne irgendwelche Kämpferische Fähigkeiten - aber auch Magier, Hexer, Kleriker, etc - dieses erfolgreich meistern können. Leider ist das meistens wirklich nicht so weil, so habe ich den Eindruck, die meisten Staffies feste auf ihren Plot beharren und auf ihren eigenen Lösungsweg bestehen. Aber das ist quatsch. Ein Staffie muss in einer Questsituation improvisieren können weshalb es von Anfang an am Sinnvollsten ist ein Quest nur grob zu konzeptieren und so Raum für die Teilnehmer und ihre Ideen zu lassen als dieser krampfhaft in den eigenen Plot zwingen zu wollen. Lieber kucken das der Hintergrund zum Rest der Welt passt und die Spieler einfach mal machen lassen und darauf reagieren. Das ist für einen als Staffie auch viel spannender... und Ideen wie man möglichst alle Charaktere einbezieht kommen dann häufig spontan, und wenn nicht dann helfen die Charaktere ja selbst auch weiter indem sie z.B. sagen \"Man könnte ja...\" oder \"Versuchen wir doch...\".

Ich persönlich Spiele übrigens auch gerne Handwerker. Am liebsten Schneider... bin halt ein Weibchen *g*
Mir ist dabei aufgefallen, weil ich auch Krieger spiele, das der Handwerker meistens viel lustigeres und schöneres RP zusammenkriegt. Weiterhin ist das Leben als Handwerker spannender als als Krieger... klar du kämpft als Krieger und die Gefahr besteht das du verlierst (wobei da halt wieder die Sache mit dem Charaktertod ist denn ja keiner will, also ist die Spannung auch nicht so spannend) aber als Handwerker stehst du zum Beispiel vor der Aufgabe Charakter X die gleiche Weste anzudrehen die er eh schon zwei Mal in seinem Schrank hängen hat. Ich finde das Reizvoll... die anderen Charaktere einfach durch Geschick, nette Worte, Gesten und Lügen dazu zu kriegen eigentlich einen total unsinnigen Kauf zu tätigen oder viel mehr zu kaufen als eigentlich geplant war.. oder mehr zu bezahlen als nötig ist. Die Spannung kommt da einfach weil der Spieler hinter Charakter X auch nein sagen kann, während der NPC halt einfach zurückhaut wenn man drauf haut.
Mitglied-161602.03.2009, 17:12 Uhr
Wobei man nunmal sagen muß, dass die typischen Questen halt naturgemäß für \"Helden\" mehr taugen als für Stubenhocker. Dass der Schneider der sich nie aus dem Haus traut, von kaum ner Quest was hat, der Krieger jedoch schon, ist wohl klar, oder? Natürlich kann die eine oder andere Quest auch auf Handwerker zugeschnitten sein, aber letzten Endes - selbst wenns eher um Rätseln als um Kloppen geht - sind es doch die \"Abenteurer\" die sich darum kümmern und nicht Otto Normalbürger.
Mitglied-56802.03.2009, 20:49 Uhr
Nicht unbedingt, ich erinnere mich da an eine nette Belagerung, die nicht nur etwa aus einer Zeit des \"Monster aufploppens\" sondern ein richtiger kleiner Krieg gegen einen anfanglich ziemlich übermächtigen Feind war, so Marke Greifenfurt bei DSA. Da waren Handwerker gefordert Befestigungsanlagen auszubauen, Verwundete zu versorgen, als Hilfstruppen zu agieren usw. Alles das ist möglich neben dem reinen \"meine Mytherilplate ist besser als deine Bloodrock\" - Gehabe. Natürlich erfordert das mehr Planung und Arbeit für die Queststaffler. Zudem ist so ein Setting ohne P&P-Spielleitererfahrung kaum handhabbar und auch daran mangelt es oft bei UO-Stafflern.
Mitglied-161602.03.2009, 23:19 Uhr
Na ja, ich sagte ja schon, dass es manche Quests gibt, aber letzten Endes ist das kaum der Normalfall. Ist doch auch irgendwo relativ logisch, dass Abenteurer mehr komische Sachen erleben als Handwerker. Quests sind ja imho auch nur ein Teil von Ultima Online - das Rollenspiel zwischen den Spielern ist ein anderer und der spielt bei Handwerkern imho ne größere Rolle als der Wunsch nach Quests.
Es IST nunmal einfach leichter, für Abenteurer zu leiten als für Handwerker. Letztere kann man natürlich auch bespaßen (Markttage, Sonderanfertigungen, etc.) aber nicht durch \"Quests\" im traditionellen Sinne.
Mitglied-56803.03.2009, 06:46 Uhr
Gegenfrage: Was ist für dich denn eine Quest im herkömmlichen Sinne? Der übliche Dungeoncrawl im Sinne der 1. oder 2. Ausgabe von AD&D? Gerade UO bietet doch Möglichkeiten, die eine normale Pen&Paper - Runde nicht bieten kann oder wer will dort einen Bauern oder Handwerker spielen? Zudem wer sagt denn, daß ein Handwerker oder eine ähnliche Gestalt nicht auch Abenteuer erleben kann? Für mich klingt das etwas kurz gesprungen, zudem man bei UO wirklich ganz andere Möglichkeiten hat, man muß sie nur nutzen und sich ein wenig von den typischen Heldengehabe der einschlägigen Bücher und Filme lösen.
Mitglied-229008.04.2009, 01:40 Uhr
Drei Charaktere pro Account halte ich persönlich für ideal, wobei es vielleicht am Anfang tatsächlich besser ist, es etwas zu begrenzen, wie auf Eurebia angedacht.
Bei mir ist es so, dass ich meist einen Char intensiv spiele, einen zweiten dann zur Abwechslung. Später kann es dann passieren, dass ich einen davon nicht mehr spielen mag, aber auch noch nicht löschen. Da nehme ich dann gerne (sofern möglich) einen dritten Charslot in Anspruch. Eventuell wird der auch genommen, um mal für kurze Zeit einen Char rein für die Atmosphäre zu spielen (z. B. als Bettler oder als irgendein Opfer in einer Schlacht oder für ein Ritual etc.). Mit drei Slots war ich bisher immer rundum zufrieden.

Was Handwerker angeht, so habe ich früher schon gerne welche gespielt, allerdings hat es mit der Zeit nachgelassen, da man entweder als Itemproduziermaschine angesehen wurde (die auch noch RP will.. omg!), es gab OG-Anfragen (sofern man OG bekannt war) oder man hockte eben aufgrund der Eventinkompatibilität praktisch nur in seiner Werkstatt oder betrieb AlltagsRP. Desweiteren habe ich gemerkt, dass mir ein Handwerkerchar auch nur auf Shards Spass macht, wo es auch vielfältige Möglichkeiten im Bereich der RP-Jobs gibt (z. B. sich um eine IG-Zeitung kümmern, einen Posten in der IG-Verwaltung erhalten oder als Hofhandwerker zu dienen).
Auf dem Shard, wo ich aktuell spiele, sieht es da eher finster aus und oben beschriebene Probleme (Itemproduziermaschine) treten da, meiner Meinung nach, stark auf und es fehlt größtenteils an RP-Jobs.
Was mich auch mittlerweile stört, ist das stumpfe Skillen, vor allem auf Shards, wo Neulingswaren immer schlechter als die von erfahrenen Charakteren ist (Beispiel: Waffen und ihre Haltbarkeit, Tränke und ihre Wirkung). Natürlich muss es auch Anreize geben, dass man auch mit seinem erfahrenen Char weiterhin spielt und herstellt. Aber auf die Weise mag man entweder sich keinen Handwerker erstellen oder man skillt erstmal nur stundenlang stumpf vor sich hin.
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