Sicher werden viele von euch auch diese Mail bekommen die tage:
An alle Personen, die ich in meinem Adressverzeichnis habe. Ich habe folgende Viruswarnung bekommen: / To everybody who is listed in my adress book of Outlook Express. I have got the following warning for a virus:
\"Das Virus verbreitet sich von Adressbuch zu Adressbuch, also bitte gleich nachschauen. Es ist in der Tat von Norton und McAfee (und AntiVir9x) nicht auffindbar. Es schlummert etwa 14 Tage auf dem Rechner, aktiviert sich dann selbst und löscht sämtliche Daten auf der Festplatte.
Die Anweisung zu seiner Entfernung ist recht einfach:
1. Auf \"Start\" klicken, dann auf \"Suchen\", dann auf Dateien/Ordner.
2. In der Suchmaske \"jdbgmgr.exe\" eintippen - so heisst die Virusdatei
3. Bei \"Suchen in\" muss die Festplatte drin stehen, in der Regel C:
4. Suche starten.
5. Wenn diese Datei auftaucht (sie hat einen kleinen Teddybär) AUF KEINEN FALL ÖFFNEN.
6. Mit der rechten Maustaste den Dateinahmen anklicken, dann löschen drücken
7. Bei der Rückfrage ob die Anwendung tatsächlich in den Papierkorb verschoben werden soll, Ja drücken.
8. Auf den Desktop gehen und den Papierkorb öffnen.
9. Die Datei \"jdbgmgr.exe\" im Papierkorb suchen und mit der rechten
> > Maustaste
löschen.
Wenn Du/Sie die Datei auf dem Rechner gefunden hast/haben, bitte diese E-Mail an
alle Kontakte im Adressbuch versenden, weil der Virus über das Adressbuch
verbreitet wird. Danke.
Aber beruhigt euch ;)
Hilfe! Ist jdbgmgr.exe gefährlich?
vom 15.05.2002
Habe gerade von einem Bekannten eine E-Mail erhalten, die besagt, dass ich auf meiner Festplatte nach einer Datei namens «jdbgmgr.exe» suchen soll. Diese Datei sei ein gefährlicher Virus, der 14 Tage lang inaktiv sei und danach Dateien löscht. Ich solle sie auf jeden Fall löschen und dann die Mail an meine Bekannten weiterleiten. Was hat es damit auf sich?
Bei der Mail, die vor der Datei namens jdbgmgr.exe warnt, handelt es sich um einen Hoax, also eine Falschinformation, die von schadenfrohen Individuen erfunden und von verunsicherten Benutzern weitergeleitet wird. Exakt das gleiche Schema verfolgte schon der unsägliche Hoax betreffend der Datei sulfnbk.exe.
Die Datei namens jdbgmgr.exe (mit nebenstehendem Teddybären-Symbol) werden Sie auf den meisten Windows-PCs antreffen, da sie zur Microsoft Java VirtualMachine gehört. Microsoft bezeichnet sie als «Microsoft Debugger Registrar for Java». Die Labors der Antivirus-Hersteller melden einhellig, dass diese Datei standardmässig mit der Java VirtualMachine ausgeliefert wird und völlig harmlos ist, also kein Virus.
Wenn Sie eine Mail bekommen, in der Sie dazu aufgefordert werden, die erwähnte vorhandene Datei zu löschen und die Mail an Ihre Bekannten weiterzuleiten, dann löschen Sie nicht die Datei, sondern die lästige Warn-Mail. Vielleicht informieren Sie noch den Absender darüber, dass er auf einen Hoax hereingefallen ist.
Es gäbe nur Anlass zum Verdacht schöpfen, wenn Ihnen jemand nicht die Warnung, sondern gleich die Datei mit dem Namen jdbgmgr.exe per Mail schicken würde.
Die Erfahrung zeigt, dass Sie prinzipell überhaupt keiner Virenwarnung trauen können, die Sie von anderen Benutzern per Mail erhalten. Auf echte neue Viren reagieren die Antivirus-Hersteller meist innert Stunden oder einem bis zwei Tagen, indem sie neue Updates bereitstellen. Ein regelmässig aktualisierter Virenscanner und eine vernünftige Portion Vorsicht wird Sie und Ihren PC vor Virenschäden bewahren. Leiten Sie deshalb solche Virenwarnungen niemals weiter, auch wenn darin die abenteuerlichsten Geschichten erzählt werden.
Es gibt übrigens nicht nur Nachschlagewerke über echte Viren, sondern auch über die erfundenen. Sehr informativ finden wir die Hoax-Inormations-Webseiten des Antivirus-Herstellers F-Secure [1], die Webseite von VMyth [2] und - als deutschsprachige Seite - jene der Technischen Universität Berlin [3].
Hier gehts weiter (http://www.pctip.ch/helpdesk/kummerkasten/archiv/viren/21091.asp)

















