Als ich den Artikel gelesen hab, wusste ich nicht ob ich lachen oder weinen sollte .... schließlich gehören beide Firmen nicht unbedingt zu den Firmen die Kundenorientiert arbeiten .... alleine sind sie ja schon schlkimm, aber was passiert wenn beide in diesen Bereich kooperieren wollen? Naja bildet euch selber ne Meinung ;)
Microsoft soll bis zu 24,9 Prozent von T-Online übernehmen
[15.05.02, 15:43]
Telekom-Chef Ron Sommer versucht mit einem Bündnis mit Microsoft und massivem Personalabbau die abgestürzte Aktie wieder hochzutreiben. Nach Informationen von \"Capital\" hat die Telekom Microsoft angeboten, bis zu 24,9 Prozent der Internet-Tochter T-Online zu übernehmen.
Inklusive des Paketzuschlags könnte die Deutsche Telekom durch den Verkauf an Microsoft zwischen drei bis vier Milliarden Euro einnehmen und damit den dringend notwendigen Schuldenabbau weiter vorantreiben. Schließlich plant Telekom-Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick die Schulden bis Ende 2003 von 67,3 Milliarden Euro auf 50 Milliarden Euro zu senken.
Die Partnerschaft mit Microsoft böte beiden Partnern wichtige strategische Vorteile: T-Online und MSN, der Internetdienst von Microsoft, könnten zusammen den Marktführer AOL weltweit angreifen. Gemeinsam hätten sie rund 17 Millionen feste Online-Kunden, zehn Millionen Europäer bei T-Online und sieben Millionen bei MSN vorwiegend in den USA. Zudem treiben beide Unternehmensleitungen die gleichen Visionen der digitalen Zukunft: Per Digitalisierung wachsen Internet, Computertechnik, Medien, Mobilfunk und Festnetz zu einer Megabranche zusammen. Außerdem bestehen zwischen beiden Unternehmen bereits enge Kooperationen. So entwickeln T-Mobile und Microsoft gemeinsame UMTS-Lösungen, die sowohl in Europa und den USA genutzt werden sollen.
Zusätzlich plant die Telekom im Festnetzbereich den Abbau von bis zu 15.000 der noch verbliebenen 118.000 Stellen. Vergleichsstudien mit internationalen Konkurrenten haben einen viel zu hohen Personalstand ergeben. In den nächsten Tagen sollen Gewerkschaft und Betriebsräte die ersten Details des Planes erfahren.
Weitere Informationen bei Reinhard Kowalewsky, Tel. 0221/4908-219 oder Fax 0221/4908-595.
Capital - Orginalartikel (http://www.capital.de/aktuell/142225.html)

















