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Die Paradoxie der silbernen Mondtore von Minax

 

 

Minax, Mondains, Schülerin schwor sich an dem Reisenden und seiner Welt, der Erde, zu rächen. Sie beschwor große magische Kräfte, doch was sie damit anrichtete, das überstieg selbst ihre Erwartungen und ihre Vorstellung um ein vielfaches...

 

Minax' Meisterstück, die Mondtore

Durch lange Forschung hatte Minax herausgefunden, dass die sporadisch auftretenden blauen Lichttüren, die unregelmäßig und in weiten Abständen im Land auftauchten, an ein bestimmtes System gekoppelt waren. Sie fand heraus, dass Bruchstücke der Monde an diesen Stellen in der Erde lagen und dass das jeweilige Tor durch die auf dem Stein eingebrannte Mondphase aktiviert wurde. Denn die jeweilige Leuchtstärke eines der beiden Monde war mit jeweils einem der acht Mondsteine gekoppelt. Und stimmte die Leuchtkraft überein, so wurde der physikalische Effekt, eine art von Wurmloch ,aktiviert. Doch die Mondphase fluktuierten und waren unregelmäßig, kaum vorherzusagen. Da hatte Minax einen Plan. Sie setzte gewaltige magische Kräfte frei und beeinflusste die beiden Monde Trammel und Felucca in ihrer Umlaufbahn. Sie zwang beide Monde in eine regelmäßige Äquatorbahn und die Phasen wurden kontrollierbar, die Mondtore traten jetzt in kurzen regelmäßigen Abständen auf. Und erstmals wurden diese blau leuchtenden Portale der Mehrheit bekannt. Doch Minax Pläne gingen viel weiter...

 

 

Die Umfärbung der Tore auf silbern

Denn durch die Erforschung der Mondtore war Minax ein neuer Gedanke gekommen und darin sah sie die Chance, sich am Reisenden und der Erde zu rächen. Sie hatte es geschafft, durch Anwendung heute leider unbekannter Kräfte, das Geheimnis von Raum und Zeit zu entschlüsseln. Dieses Wissen machte sie sich jetzt zunutze. Sie schaffte es schließlich, die Mondtore silbern zu verfärben... aber noch mehr. Sie erschuf die silberfarbenen Tore auch auf der Erde. Diese Silbertore führten durch die Zeit und da lag Minax' Plan. Sie sammelte auf verschienen Welten und Zeiten grausamste Bestien ein und brachte sie alle in eine Zeit, lange vor allem, die als "The Time of Ledgends" bekannt war. Vor dort aus begann sie die Geschichte der Erde zu beeinflussen, hetzte die Monsterhorden auf den Planeten. Schließlich konnte sie sich zufrieden zurücklehnen, als sie sah, dass sich über die Hälfte der Weltbevölkerung 2110 im III. Weltkrieg umbrachte und die Welt in Trümmer fiel... Minax, so schien es, hatte ihr Ziel erreicht...

 

Die paradoxen Konsequenzen

Was Minax nicht ahnen konnte war, dass ihre Taten viel größere Auswirkungen als zunächst gedacht hatten... Die Struktur der Zeit geriet durcheinander, es bildeten sich noch viel mehr Tore. Die Zeiten verschwammen, begannen sich zu vermischen. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft berührten, vermischten sich, alles drohte langsam aber sicher aus den Fugen zu geraten. Hi-Tech Soldaten und Ritter, Strahlengewehre und Schwerter, Pferde und Flugzeuge, alles kam zusammen und drohte ,ein ungeheures Zeitchaos auszulösen. Auch beeinflussten Minax Taten den Zeitfluss selber. Die Vergangenheit, wie wir sie kennen, drohte vernichtet zu werden. Die Zukunft drang in die Vergangenheit ein und bildete eine merkwürdige Parallelwelt. Leben schien plötzlich selbst auf den ödesten Planeten zu gedeihen.

 

Das System der Zeittüren

Auf der Erde hatte sich dadurch ein ganzes System von Zeittüren gebildet, das in fünf verschiedene Epochen führte. Die Türen waren untereinander verflochten und verbunden, doch das ganze System war auch extrem labil. Die nachfolgend gezeigten fünf Zeitepochen zeigten (bis auf Ledgends) die Erde in jeweils einem anderen Gesicht und in einer anderen Zeit.

 

Der Eingriff des Reisenden

Der Reisende, der schon Mondain zur Strecke gebracht hatte, musste wieder eingreifen. Die Zeitveränderung drohte ihn zu erfassen, als ein von Lord British, kurz bevor auch dieser erreicht wurde, losgelassener Transportzauber, ihn durch eines der silbernen Zeittore stieß, und so aus dem Zeitrahmen schleuderte. Eine Nachricht, die ihm Lord British mitgab, sagte ihm, dass seine Welt nur dann wiederkommen könne, wenn er Minax besiegt habe. Dieser Zettel und er waren alles, was von seiner Zeit übrig war. Er befand sich auf einer Parallel-Erde des Jahres 1990, für ihn völlig fremd. Sofort machte sich der Reisende daran, diese Welten zu erkunden und das Geheimnis der Zeittore zu entschlüsseln. Schließlich fand er heraus, dass die Zeit Ledgends, in der alles entsteht, der Schlüssel zur Lösung war. Wenn er die Macht der Tore nutzen und dort eintreffen würde, bevor Minax mit ihrem Zerstörungswerk beginnen würde, dann könnte alles rückgängig gemacht werden und alles wäre wieder wie vorher. Also begab sich der Reisende mit der einzigen, für Minax gefährlichen Waffe, in die Zeit Ledgends. Dort schlug er sich durch die schon wartenden Monsterhorden in das Schloss von Minax und stand ihr dort schließlich selbst gegenüber. Er erschlug die Zauberin, die soviel Leid über alle bringen wollte. Durch den Tod von Minax gingen Schockwellen durch Raum und Zeit. Die Monstren starben, ihr Schloss begann einzustürzen. Schnell floh der Reisende, um draußen zu sehen, dass sich die Zeittore begannen, aufzulösen, wohl eine Folge von Minax' Tod. Schnell sprang er durch das Tor, kurz bevor es verschwand und er fand sich auf der Erde der Gegenwart wieder, wie er sie kannte, alles war wieder in Ordnung. Der III .Weltkrieg von 2110 würde nie stattfinden.....

 

Die astronomischen Folgen

Dennoch, ganz ohne Folgen blieb die Manipulation der Zeit nicht. Minax Veränderung der Monde, die sie durchführte, um die Mondtore in Betrieb zu nehmen, sie blieb und so auch die Mondtore, die über ganz Sosaria verstreut lagen. Die Umlaufbahnen blieben stabil und das Britannische Jahr hatte jetzt Monate von exakt 30 Tagen Länge. Trammal und Felucca sollten von nun an eine wichtige Rolle in Britannia spielen.

 

Die Folgen für Sosaria (Britannia später)

Für Sosaria, die Lands of Lord British, waren die Folgen noch weitaus dramatischer. Die Schockwellen ließen die Landmassen in Bewegung kommen und als diese endlich wieder vorbei waren, da war fast ganz Sosaria zu einer einzigen großen Landfläche verschmolzen. Die immensen Zerstörungen durch diese Beben sollte jedoch schon bald beseitigt sein und Sosaria sah 20 ruhigen Jahren entgegen, bevor Exodus kam.....

 

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Morgano für UOWorld.
Mit freundlicher Genehmigung von Joachim Henkel alias Tribun Dragon -==(UDIC)==-