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Die Geschichte Britannias

 

Das Zeitalter der Finsternis

Dies ist die Antike Britannias, als es noch unter dem Namen Sosaria bekannt war.

 

Etliche Millionen Jahre vor Exodus Fall (vor ExF)
Das erste Armageddon

Vor etlichen Millionen Jahren existierte auf unserer Welt, die wir heute als Britannia kennen, schon einmal eine menschliche Zivilisation. Doch das Unglück nahm seinen Lauf, als die Wisps einem Mann den Armageddon Spruch gaben, in der Hoffnung, er wäre weise genug, die Konsequenzen abzuschätzen. Doch dem war leider nicht so und alles Leben wurde vom Planeten gefegt und musste von vorne beginnen.

 

23 v. ExF
Eine finstere Missetat

In diesem Jahr geschah etwas, das schließlich die Geschichte unseres Landes in Bewegung bringen sollte. Mondain, der jüngste Sohn des wohl besten Zauberers ganz Sosarias, hatte sich als wahrer Meister seines Fachs herausgestellt. Nur das Geheimnis der Unsterblichkeit, das enthielt ihm sein Vater vor. Darüber kam es schließlich zu einem Streit und in seinem Zorn erschlug Mondain seinen Vater. Kurz darauf entdeckte er, dass der magische Edelstein seines Vaters der Schlüssel zur Unsterblichkeit war. Jetzt hatte er die Macht, die er wollte, doch fürchtete er die gerichtliche Verfolgung seiner Tat und er wandte aus Furcht die Kräfte des Steins an, um die Gegner, die sich ihm entgegenstellten, zu vernichten

 

22 v. ExF
Das erste Zeitalter der Finsternis

Ein Jahr später war Mondain völlig verändert. Die Kräfte des Steins hatten ihn zu einer bösartigen Person werden lassen. Es ist eigentlich tragisch, doch das kann man ja erst aus der historischen Distanz, wie jetzt, bewerten.

Nach dem Motto "Wo sich die Güte sammelt, da muss auch Bosheit sein", wandte er sich jetzt gegen alle anderen Fürsten von Sosaria und errichtete auf seinem Kontinent ein Terrorregime, überfiel die anderen Kontinente mit, von ihm geschaffenen, Monsterarmeen. Er forderte Lord British, zu dieser Zeit noch Herrscher der nach ihm benannten Länder (später unser Britannia), heraus und drohte ihm die Vernichtung an. Und selbst Lord British's Armeen schienen allmählich von den Monsterhorden Mondains erdrückt zu werden, da geschah etwas Merkwürdiges.

Durch eine blaue Lichttür (heute wissen wir, es war ein Mondtor) erschien ein merkwürdiger Fremder, der nur der Reisende genannt wurde. Er bot Lord British seine Unterstützung an im Kampf gegen Mondain, welche dieser dankend annahm.

Mit seinen unglaublichen Kräften gelang es dem Reisenden schließlich, bis in Mondains Gemächer vorzudringen und Mondain herauszufordern. Er bezwang ihn, als er den Edelstein der Unsterblichkeit zerschmetterte, an dem Mondain seine Seele gebunden hatte. So starb Mondain und die Gefahr war gebannt. Der Reisende wurde hingegen nicht gefunden, er schien verschwunden.

 

22 v. ExF
Die Folgen

Die Folgen dieser Tat waren gravierend. Mondain hatte nicht nur sein Leben an diesen magischen Stein gekoppelt, sondern auch das Schicksal Sosarias. Als der Stein zerbrach, da zerbrach auch Sosaria und drei der vier Kontinente lösten sich auf. Nur das Land, welches uns heute als Britannia bekannt ist, blieb übrig. Es wird jetzt viel diskutiert, ob man das nicht hätte vermeiden können, indem man den Stein nicht zerstört hätte. Doch das ist Irrlehre, denn solange der Stein Intakt war, war Mondain ja unsterblich.

 

22 v. ExF
Der Racheschwur

Im Land atmete man auf, der böse Zauberer war tot, die Gefahr schien gebannt. Doch ahnte man nicht, dass mit dem Tod von Mondain das Böse nur noch stärker aufleben würde. Denn kurze Zeit nach dem Sieg des Reisenden betrat Mondains Schülerin, Minax, seine Gemächer. Es hieß, sie sei mehr als nur seine Schülerin gewesen, was auch stimmte, doch dazu später mehr. Ihre Fassungslosigkeit über den Tod ihres Mentors zerstörte jegliches gute Gefühl in ihr. Sie wollte jetzt nur noch eines.... Rache an dem Reisenden und seiner Welt!

 

20 v. ExF
Bändigung der Monde

Zwei Jahre gingen ins Land, in denen Minax Pläne schmiedete, wie der Reisende, dessen Sphäre weit außerhalb Sosarias lag, anzugreifen wäre. Ihre Erkenntnis über die Lichttür, durch die er kam, brachte sie früh zu der Erkenntnis, dass sie in diese Richtung forschen musste. Schließlich erreichte sie ihr Ziel und durch Manipulation der Monde schaffte sie es, die Mondtore zu einer Konstante in unserer Welt zu machen.

 

20 v. ExF
Die Rache der Zauberin

Hier wird es jetzt etwas kompliziert, denn Minax manipulierte die Zeit ,und deswegen sind die meisten Ereignisse die sie verursachte, nie geschehen als der Reisende Minax noch vor der Durchführung der Manipulation, auch mittels Zeitreise, erschlug. Außerdem betraf es weniger Sosaria, sondern die Heimatwelt des Reisenden. Ich habe deswegen ein Unterkapitel verfasst, das ihr hier lesen könnt, um mehr über das Gebaren von Minax zu erfahren.

20 v. ExF
Die I. Umwälzung

Auch der Tod von Minax hatte Folgen. Schockwellen rasten durch Raum und Zeit und trafen Sosaria mit voller Wucht. Das Unterste wurde zuoberst gekehrt, das Oberste zuunterst. Erdbeben und Vulkanausbrüche geschahen im Minutentakt. Panik ergriff das Volk. Als dann die Umwälzung vorbei war, da blickt man auf eine veränderte Welt. Sosaria nun fast zu einer großen Landmasse vereint worden.

 

20 v. Exf - 1 v. ExF
Die Periode des Friedens

Der Verlust durch die Umwälzung war schnell beseitigt und die Bewohner des Landes machten sich frohgemut wieder an ihr tägliches Geschäft. Das Böse, so schien es, war endlich tot und Sosaria sicher.

 

22 v. ExF - 1 v. ExF
Das traumatisierte Kind

Doch in einer Bauernfamilie wurde ein Kind großgezogen. Es schien, es war ein ganz normaler Junge. Doch keiner konnte ahnen, wer er war. Denn Mondain und Minax hatten eine Intime Beziehung und dieser Junge war ihr Sohn. (Leider weiß man heute nicht, wie er mit wirklichem Namen hieß)

Auch wenn er noch jung war, so war sein Geist hellwach und er wusste wohl, was mit seinen Eltern passiert war und das zerbrach sein Herz. Hass auf Sosaria dafür, dass er jetzt eine Waise war und bei Pflegeeltern groß wurde, verdrängte die guten Gefühle.

 

1 v. ExF
Exodus

Als dieser Junge zum Mann herangereift war, da beschloss er, endlich seinen Plan umzusetzen und Sosaria zu zeigen, dass das Böse noch lange nicht tot war und so für sein Herzensleid bezahlen zu lassen.

Seine magischen Fähigkeiten, die er von seinen Eltern geerbt hatte, waren noch stärker, als die beider zusammen. Der Junge nannte sich fortan "Exodus". Er setzt gigantische magische Kräfte ein und erzeugte so eine neue Insel (später als die Insel des Feuers bekannt). Auf ihr stand seine gewaltige Festung, das Feuerschloss. Hier ging Exodus daran, seinen zweiten Teil des Plans zu vollführen. Er gab seine menschliche Form auf und teilte sich in zwei Wesen. Das eine ein Dämon, unglaublich mächtig und stark. Das andere eine Maschine, die tief in den Gewölben des Schlosses stand und dem Dämon Exodus die Unsterblichkeit sicherte. Dann begann er seinen Feldzug des Schreckens gegen die Länder Sosarias. Grausamste Monstren, von ihm geschaffen, suchten das Land heim. Viele Siedlungen gingen in Flammen auf. Exodus selbst begann, den Geist der Leute zu verändern. Er hetzte sie gegeneinander auf, riss die Güte aus ihren Herzen und spuckte sie ihnen ins Gesicht.

 

0 ExF
Exodus Fall

Das Land drohte, von den Fängen Exodus endgültig zerquetscht zu werden, da kehrte der Reisende durch ein Mondtor nach Sosaria zurück. Von Lord British mit der Situation vertraut gemacht, nahm er den Kampf gegen die Horden von Exodus, zusammen mit einigen Kampfgefährten, auf.

Schließlich vertrieb er sie vom Festland Sosarias. Doch Exodus schien unbezwingbar. Jedes Mal, wenn der Reisend ihn tötete, erstand er im Feuerschloss von neuem wieder auf. Erst der mysteriöse Herr der Zeit, Hawkwind, konnte dem Reisenden das nötige Wissen geben. Also machte sich die Gruppe des Reisenden zum Feuerschloss auf, um mit Hilfe von vier unscheinbaren Steckkarten Exodus zu bezwingen.
Nachdem sie sich bis zur Maschine hin vorgekämpft hatten, wurden die Karten eingebaut. Dies löste einen Energiestau aus, der schließlich dazu führte, dass die Maschine explodierte und das Feuerschloss ausbrannte. Mit der Zerstörung der Maschine starb auch die andere Hälfte von Exodus, die Gefahr war gebannt.

Heute wird in weiten Kreisen die Meinung vertreten, Exodus hätte viel unermesslich Gutes leisten können, hätte man sich seiner frühzeitig angenommen. Ich will das hier nicht abweisen, doch nur Exodus Tod konnte zu dem Zeitpunkt das Land noch retten.

 

0 ExF
Die II. Umwälzung und das Ende des Zeitalters der Finsternis

Kurz nachdem der Reisende in seine Welt zurückgekehrt war, da brach die ganze Restenergie von Exodus über das Land hinein und verformte es erneut. Land versank, anderes Land stieg auf. Berge falteten sich, Seen entstanden. Als die II. Umwälzung vorüber war, da sah man das Land, wie es heute aussah. Und mit dem Fall von Exodus endete das Zeitalter der Finsternis. Es begann das Zeitalter der Tugend.

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Das Zeitalter der Tugenden

Nach dem Fall von Exodus wurde das Königreich Britannia gegründet.
Mit ihm sollte nun das Zeitalter der Tugend und des Lichts beginnen.
(die Jahreszahlen sind also ab Exodus Fall, n. ExF, gerechnet)

 

1 n. ExF
Die Gründung Britannias

Nachdem nun die Heimsuchung durch Exodus vorbei war, da wusste man im ganzen Land, das es mit der Kleinstaaterei nicht mehr weitergehen konnte. Also legte man alle Kleinstaaten zum Königreich Britannia zusammen, dessen Herrscher der weise Lord British wurde. Stadtstaaten wurden in Stadtgemeinden aufgelöst und die alte Unterdrückungsmentalität wich der Aufklärung.

Allerdings gab es immer noch Rückwärtsgewandte, welche die neue Situation ablehnten und schließlich auf die Schlangeninsel auswanderten.

 

50 n. ExF
Die Einführung der Tugenden

Als nun das Land blühte ,die Menschen zufrieden waren und es keine Gefahr von außen mehr gab, da beschloss Lord British, dass dieses unser aller Land einen geistigen Leitfaden brauchte, der das Dunkel der Vergangenheit endgültig vergessen machen würde. Unser weiser Herrscher zog sich für Wochen auf eine spirituelle Reise zurück und als er sich danach dem Volk zeigte, da verkündete er die acht Tugenden, die soviel unermesslichen Segen über uns bringen sollten.

So wurden schließlich im gleichen Jahr die Schreine errichtet.

 

56 n. ExF
Die Suche nach dem Avatar

Jedoch nach sechs Jahren merkte Lord British, dass das Volk die Tugenden zwar gerne annahm, sie jedoch für die breite Masse einfach zu abstrakt waren, als das man sich mit ihnen Identifizieren konnte. Es musste eine Bezugsperson her, jemand, der die Tugend verkörpert und praktisch anwenden würde... ein "Avatar". Lord British wusste, dass er selbst das nicht sein konnte, da er voll und ganz mit der Regierung beschäftigt war, so dass er einen Aufruf startete. Derjenige, der die Tugenden meistern würde, der würde zum Avatar, dem Verfechter und Beschützer der Tugenden und Britannias ernennt werden. Viele stellten sich dem Test, doch sie versagten allesamt.

Doch der Ruf von Lord British drang auch bis zur Welt des Reisenden vor und er machte es sich zur Aufgabe, diese Prüfungen zu absolvieren. Er reiste in unser Land und scharte Leute um sich, die später als seine 8 Freunde bekannt werden sollten und die die Tugend besonders verkörperten. Die Prüfungen waren schwer und der Reisende musste seine volle Konzentration aufbringen bis er alle Tugenden perfektionierte und alles Böse von sich gewiesen hatte. Da trug ihn Lord British auf, in den Abgrund zu steigen, um dort vom Kodex der Ultimativen Weisheit endgültig die Avatarschaft zugesprochen zu bekommen. Nachdem der Reisende dieses Loch des Bösen durchquert und den Kodex erreicht hatte, ernannte ihn dieser zum Avatar und schickte ihn dann auf die Erde zurück, in Erwartung weiterer Missionen.

So fand das Land seinen Meister.... (Böse Zungen behaupten übrigens, dass der Avatar so die Schuld am Tod von Mondain, Minax und Exodus abtragen wollte)

 

58 n. ExF
Ein unermesslicher Frevel

Doch diese Tat, auch wenn sie noch so Vorbildlich war, zog einen unschönen Effekt nach sich. Lord British, von den Erzählungen über den Kodex angestachelt ,wollte ihn um jeden Preis für Britannia in Besitz bringen. Zusammen mit den mächtigsten Magiern des Landes riss er den Kodex aus dem Abgrund, der sich dagegen verzweifelt wehrte, Tod und Verderben spie und um sich gewaltige Bergwände erschuf. Doch letztendlich schafften sie es, den Kodex dem Abgrund zu entreißen.

Ein aus heutiger Sicht unermesslicher Frevel...

 

130 n. ExF
Verschluss der Löcher des Bösen

Während einer nun längeren Zeit der Ruhe bildete sich ein neues Übel. Der Auswurf des Abgrundes hatte den Boden der Dungeons teilweise zum Einsturz gebracht und den Zugang zur "Unterwelt" freigegeben. Aus ihr stiegen, durch die Dungeons, schreckliche Bestien hoch, grausamer noch, als ihre oberirdischen Verwandten.

Deswegen setzte sich Lord British ein weiteres Mal mit den Magiern des Landes zusammen und gemeinsam schafften sie es, die Dungeons zu versiegeln, auf das ihr Böses niemals zur Oberfläche kommen möge.

 

136 n. ExF
Die Kinder des Bösen

Weitere sechs Jahre blieb das Land vom Übel verschont. Doch dann geschah etwas, das die Grundfesten unseres Landes erschüttern sollte.
Hier zitiere ich aus dem Tagebuch von Captain Johne, da das alles am besten erklärt:

22. August - Ich frage mich, wo wir sind. Seid ich mit meinen drei Freunden auf unserem Schiff in diesen Strudel gefahren bin, sind wir irgendwo herausgekommen, doch als wir Licht machten sahen wir, dass wir in einem riesigen, unterirdischen Höhlensystem waren, auf einem großen See. Das muss die Sagenumwobene Unterwelt sein!

24. August - Wir haben heute an Land drei merkwürdige Kristalle gefunden. Der Beschreibung nach könnten sie von Edelstein dieses Zauberers aus der Antike, ich glaube er hieß Mondain, sein. Ich habe sie sicherheitshalber mitgenommen.

25. August - Was habe ich nur getan!? In einem durch die Kristalle ausgelösten Wahn tötete ich meine drei Freunde! Zu meinem Schrecken flogen dann die Kristalle auf ihre Körper und sie verwandelten sich in schreckliche Wesen mit schwarzen Kutten mit rotglühenden Augen! Sie nahmen die Scherben und flogen davon. Jetzt bin ich allein....

Die drei Schattenfürsten, die Antiprinzipien, die Kinder des Bösen, waren geboren.....

 

137 n. ExF
Der gefangene König

Ende des Jahres 137 unternahm Lord British zusammen mit den besten Kämpfern des Landes eine Expedition in die Unterwelt, nichts ahnend, was ihn dort erwarten würde. Die Schattenfürsten lauerten ihm auf, überwältigten ihn und verschleppten ihn in ihren Dungeon Doom.

138 n. ExF
Die Tyrannei von Lord Blackthorn

Als die schreckliche Kunde in unser Land drang, dass Lord British nicht wiederkommen würde, da übernahm sein Stellvertreten Blackthorn die Regierung. Zunächst schien alles weiter seinen gewohnten Gang zu gehen, doch dann traten die Schattenfürsten auf den Plan. Sie veränderten Blackthorns Geist, so dass er zu der Überzeugung kam, er müsse diktatorisch herrschen und mit den Schattenfürsten paktieren.

Was ist wenn Tugend Gesetz wird?

Es war eine Perversion der Tugend, die mit Zwang und Unterdrückung durchgesetzt wurde. Die grausame Inquisition von Lord Blackthorn verfolgte alle Andersdenkenden, erklärte die Freunde des Avatars für vogelfrei.

Und dann mischten sich die Schattenfürsten aktiv ein und veränderten mit ihrer Anwesenheit den Geist der Leute in den Städten und verdrehten ihre Taten für einen bestimmten Zeitraum zum Schlechten.

 

139 n. ExF - 140 n. ExF
Die Krieger des Schicksals

Das Land stöhnte unter dieser Tyrannei. Da entschlossen sich die Freunde des Avatars, ihn zur Hilfe zu rufen, um das Land zu retten. Und ihr Ruf wurde erhört, der Avatar kehrte in das am Abgrund stehende Land zurück.

Zusammen mit seinen Freunden nahm er dann den Kampf gegen die Diktatur auf. Er nahm schließlich Kontakt zur Untergrundbewegung gegen Lord Blackthorn auf und unterwanderte mit ihrer Hilfe das System. So konnte er die Häscher täuschen und sich in ihre Reihen einschleichen.

Zur selben Zeit fand er mehr über die Schattenfürsten heraus und darüber, wie sie zu besiegen seien. Mit der Hilfe der loyalen Magier des Reiches öffnete er die versiegelten Dungeons und stieg über sie in die Unterwelt hinab und barg dort die drei Kristallscherben der Schattenfürsten. Als er diese in die Feuer der Prinzipien warf, da vernichtete dies diese elendigen Kreaturen, die viel Leid über unser Land gebracht hatten.

Dann stieg der Avatar zusammen mit seinen Gefährten in den Dungeon Doom in der Unterwelt hinab und befreite Lord British aus diesem Allerheiligsten der Schattenfürsten, wo er in magischen Ketten gehalten wurde.

 

140 n. ExF
Das Ende der Tyrannei und der Unterwelt

Durch die Rückkehr von Lord British war die Machtbasis von Blackthorn zerstört. Er wollte fliehen, wurde jedoch gefangen genommen und zusammen mit seinen engsten Helfern in die Leere verbannt, auf dass er nie wieder kommen möge....

Heute erinnert sich keiner mehr gerne an die Tugendgesetze von Blackthorn, die der Tugend extrem geschadet hatten und ihr Ansehen für längere Zeit ramponierten. Durch die Befreiung von Lord British kam es zu seismischen Aktivitäten, die fast die gesamte Unterwelt einstürzen ließen und so diese Gefahr beseitigten, jedoch gleichzeitig ein neues Übel und Unrecht heraufbeschworen....

 

140 n. ExF - 155 n. ExF
Die Neuorganisation des Reiches

In der Zeit nach der schrecklichen Diktatur der pervertierten Tugenden durch Lord Blackthorn, reorganisierte Lord British das Reich in der Hinsicht, dass so etwas nicht noch einmal passieren möge.

 

155 n. ExF - 161 n. ExF
Krieg mit den Gargoyles

Was keiner im Land indes ahnen konnte, war dass die Ereignisse des Jahres 144, die Zerstörung der Unterwelt, einer anderen Rasse ihre Heimat raubte. Diese Rasse waren die Gargoyles.
Ihre Rasse war alt und friedliebend. Doch der Schmerz des Verlustes versetzte sie in Raserei und sie gaben den Menschen die Schuld an diesem Unglück (was übrigens aus heutiger Sicht gar nicht so falsch ist). Sie selbst hielten die Menschen für unkultivierte Wilde mit enormen Agressionspotential.

Die Menschen wiederum sahen in den Gargoyles hässliche Überbleibsel aus der Unterwelt, Monstren, Dämonen, die sie umbringen wollten, wogegen man sich wehren müsste. Aufgrund dieses mangelnden gegenseitigen Verständnisses kam es zu einem leidvollen Krieg. In den vielen Jahren, in denen er sich hinzog, gab es auf beiden Seiten Tausende von Toten, wobei die Menschen am Volk der Gargoyles grausamste Massaker verübten, ein bis heute unvergleichbares Verbrechen, für das wir uns bis heute schämen und um Vergebung bitten.

 

161 n. ExF - 163 n. ExF
Der Falsche Prophet

Schließlich gelang es den Gargoyles im sechsten Jahr des Krieges, die acht Schreine der Tugend zu besetzen. Doch als die Menschen danach versuchten, den Avatar zur Hilfe zu rufen, da bekamen sie es mit der Angst zu tun.

Denn es drohte sich die Prophezeiung des "Falschen Propheten" zu bewahrheiten, der eine ganze Rasse gegen die Gargoyles zu Felde ziehen lassen würde. Der Prophet würde den Kodex rauben und die Unterwelt zerstören, bevor er das Volk der Gargoyles ausrotten würde, stand geschrieben. Dieser Prophet war in den Augen der Gargoyles der Avatar, also wollten sie ihn mittels einer Mondtorfalle beseitigen, sorgten jedoch nur dafür, dass er nach Britannia kam.

Und die Prophezeiung schien sich zu bewahrheiten, denn der Avatar schlachtete zusammen mit seinen Freunden die Gargoyles an den Schreinen ab. Doch dann ging er der Sache mehr auf den Grund und fand schließlich die Wahrheit heraus. (Woraus sich schließen lässt, dass der Avatar seiner Schuld bewusst wurde)

Der Avatar wusste nun, er musste diesen unglückseligen Krieg schnellstens beenden, oder die Rasse der Gargoyles wäre bald ausgelöscht. Nur der Kodex der ultimativen Weisheit könne die Könige der beiden Rassen, Lord British und Lord Draxinosum zur Vernunft bringen. Und der Kodex durfte keinem von beidem gehören, sondern allen.

So schickte er den Kodex zurück in die Leere, so dass niemand ihn besitzen könne und lesbar nur durch zwei Linsen, für jede Rasse eine.

 

163 n. ExF
Das Ende des Krieges

Nachdem die beiden Könige mit der Weisheit des Kodex gesegnet wurden, da beendeten sie den Krieg und versuchten, dass möglichst rasch der tiefe Graben zwischen den Rassen wieder geschlossen werden könne. (Mit der jetzigen Generation, die auf Britannia groß wird, scheint das gegeben)

Der Avatar, dessen Aufgabe erfüllt war, verließ unsere Welt wieder. Und wünschte mehr Glück für die Zukunft.

Mit dem Ende des Gargoyle-Krieges endete auch das Zeitalter der Tugend. Es begann das Zeitalter der Erleuchtung... oder des Armageddon.

 


Das Zeitalter des Armageddon

oder das Zeitalter der Erleuchtung?

Über den Namen des Zeitalters herrscht, wie oben zu sehen, noch Konfusion.
Doch lässt sich eindeutig sagen, wann es stattfand.
Nämlich, als der Wächter Britannia in sein Blickfeld nahm

 

163 n. ExF - 339 n. ExF
Die Blüte der Kultur

Es folgte, nachdem die blutigen Jahre der Gargoyle-Kriege endlich beendet waren, 176 Jahre des Friedens. Die Gargoyles integrierten sich allmählich und die Kultur und Kunst wurde zu einer nie gekannten Blüte getrieben. Nichts, so schien es, könne den Himmel über Britannia trüben.

Doch das war teilweise nur schöner Schein, denn es wucherte eine Klassengesellschaft heran, die der Tugend widersprach. Die Reichen wurden reicher, die Armen blieben arm, die Ungerechtigkeit nahm zu.
Da richtete eine Abscheulichkeit aus einer fremden Dimension seine Aufmerksamkeit auf unser Land. Es war der Wächter. Er hatte Gelüste, dieses Land seinem Reich hinzuzufügen. Doch konnte er, wegen der Dimensionsschranke, nicht direkt nach Britannia kommen, also wartete er.....

 

339 n. ExF
Batlin

Dieser Moment kam, als der Druide Batlin nach Skara Brae ging, um dort jemanden zu treffen. Doch die Stadt war kurz zuvor niedergebrannt und die Geister der Toten vom Dämonen Horrace tyrannisiert. Batlin wurde von Horrace ein Nervenschock verabreicht, der erstaunliches bewirkte. Der Wächter konnte zu ihm sprechen. Er überzeugte Batlin von seinem Plan, dass er der bessere Herrscher Britannias sei. So wurde Batlin zum willigen Werkzeug des Wächters, der so seine bösen Pläne nach Britannia tragen konnte.

 

341 n. ExF
Die Gründung der Gemeinschaft (Fellowship)

341 schließlich gründete Batlin zusammen mit seinen Spießgesellen Abraham und Elizabeth die Gemeinschaft. Zweck dieses Verbundes sollte es sein, die enttäuschte Masse unwissentlich an den Wächter zu binden und eine Gegenreligion zu den Tugenden aufzubauen. Und je mehr an diese Religion glaubten, desto stärker wurde der Wächter, bis er schließlich direkt Einfluss auf Britannia nehmen konnte, wenn auch nur in geringen Maßen.

 

343 n. ExF
Drei Generatoren

Um den Zulauf zu seiner Religion zu beschleunigen ,und den Eintritt in diese Welt zu erleichtern schickte der Wächter drei Generatoren aus seiner Welt in drei Dungeons Britannias. Dies war der Kugel-, der Pyramiden- und der Würfelgenerator. Der erstere sperrte den Herren der Zeit am Schrein der Spiritualität ein und schaltete so einen gefährlichen Gegner aus. Der zweite störte immer stärker die Magie des Landes und die Mondtore, die Zauberer begannen dadurch wahnsinnig zu werden. Der dritte schließlich machte es möglich, dass der Wächter zu jedem sprechen konnte, um sie so zu beeinflussen.

 

361 n. ExF - 362 n. ExF
Das Schwarze Tor

So war die Situation im Land, als der Herr der Zeit ein Tor schickte, das den Avatar nach Britannia brachte. Dort in der Stadt Trinsic angekommen, wurde er mit der Aufklärung eines Mordes beauftragt, dem ersten seit Jahren.

Schnell hatte der Avatar seine alten Freunde wieder zusammengetrommelt und machte sich auf die Suche. Dabei merkte er, dass nichts im Land so war, wie es sein sollte. Der Frieden war trügerisch. Der Avatar begann schließlich das Geheimnis der Gemeinschaft zu lüften und hinter alles zu blicken.

Schließlich gab ihm der Herr der Zeit die Informationen, die er haben wollte. Der Mord war nur einer von vielen, die von der Gemeinschaft verübt wurden, um Gegner aus dem Weg zu räumen. Der Wächter wollte schon bald Britannia über ein schwarzes Mondtor betreten, was durch eine alle 800 Jahre eintretende Planetenkonstellation ermöglicht wurde. Würde das geschehen, so wäre dies das Ende von Britannia.

Mit diesem Wissen ausgestattet, zerstörte der Avatar die Generatoren. Tötete die Spießgesellen von Batlin und vernichtete schließlich das Schwarze Tor, gerade als der Wächter es passieren wollte.

Unser Land war erst einmal wieder sicher vor ihm.

 

362 n. ExF - 364 n. ExF
Der Wiederaufbau

Die Gemeinschaft wurde verboten und alle ihre Anführer inhaftiert, doch Batlin entkam. Britannia brauchte Zeit, um wieder zur Normalität zurückzukehren und um das Klassensystem zu überwinden. Der Avatar, durch die Schließung der Mondtore durch den Wächter, auf Britannia gestrandet, musste auf den nächsten Zug seines Gegenüber warten.

 

364 n. ExF
Die Schlangeninsel

Eineinhalb Jahre nach der Zerstörung des Tores war es schließlich soweit. In den Sachen, die man in Batlins letzten Versteck fand, befand sich eine Nachricht des Wächters, in der er ihn Aufforderte zur Schlangeninsel zu fahren, um von dort aus die Eroberung Britannias in die Wege zu leiten.

Der Avatar musste auf Drängen von Lord British hinterherfahren, wenn er nicht Britannia an den Wächter ausliefern wollte.

Jetzt wird es kompliziert, denn die Schlangeninsel hat eigentlich nichts in der Geschichte unseres Landes verloren. Doch da unsere Geschichte auch die des Avatars ist, ist dies hier aufgeführt.

Die Schlangeninsel erwies sich als ein tückischer Ort, wo Leute aus Sosaria lebten, deren Hass auf Lord British und Sosaria unermesslich war, ja schon fast paranoid. Teleportstürme fegten über das Land und schon bald wusste der Avatar, was los war. Batlin sollte im Auftrag des Wächters das Gleichgewicht des Universums stören, um so Britannia von allem Lebenden zu "säubern".

Der Avatar brachte Batlin schließlich zur Strecke, doch das Gleichgewicht brachte dies noch nicht wieder, denn dafür musste sich jemand opfern. Zu seinem Entsetzen verbrannte sich sein Freund Dupre daraufhin vor seinen Augen, um so das Gleichgewicht wieder herzustellen, was der Avatar schließlich in der Leere vollendete.

Doch dann nahm ihn der Wächter mit.

 

365 n. ExF
Die Rückkehr der Gefährten

Man konnte sich den Jubel nicht vorstellen, als Shamino, Iolo und dessen Frau Gwenno von der Schlangeninsel zurückkehrten. Und die Trauer, als sie die Urne von Dupre sahen. Aber am schlimmsten war das Entsetzen über das Verschwinden des Avatars. Es machte sich Unsicherheit in unseren Landen breit, ob man den Avatar jemals wiedersehen würde?

Keiner konnte das beantworten....

 

365 n. ExF
Pagan

Aber was war denn nun mit dem Avatar passiert?

Dies gehört eigentlich wiederum nicht in unsere Geschichtsschreibung, doch da es sich wieder um den Avatar handelt, ist es hier trotzdem aufgeführt.

Der Wächter verbannte den Avatar auf eine Welt, die er schon vorher verwüstet hatte und wo jetzt Stellvertreter von ihm, die Titanen, mit eiserner Hand herrschten. Dieses war ein pervertiertes Land. Der Avatar stand einem Land und einer Bevölkerung gegenüber, die nicht auf den Pfad der Tugend gebracht werden konnte. In dieser feindlichen Umgebung suchte der Avatar nach einer Möglichkeit, völlig auf sich allein gestellt, diese Welt wieder schnellstmöglich zu verlassen.

Dabei erfuhr er, dass sein Schicksal der Aufstieg sein würde.

Schließlich entriss er den Titanen ihre Macht, befreite so diese Welt und erschuf ein Tor, das ihn zurück auf seinen Heimatplaneten brachte.

Britannia war für ihn momentan völlig unerreichbar.

 

365 n. ExF - 545 n. ExF
Die lange Zeit des Friedens und des Wohlstandes

Es brach für unser Land nun eine Zeit des Friedens und des Wohlstandes an. Niemand musste mehr Not leiden, das Böse schien endlich von der Welt getilgt, was schließlich sogar Lord British glaubte. Und langsam vergaß man den Avatar und den Wächter.

Man hatte wichtigeres zu tun, als über die Vergangenheit nachzudenken und sah der Zukunft optimistisch entgegen. (Aus heutiger Sicht tödlicher Leichtsinn)

 

545 n. ExF
Die Säulen der Korruption

Doch der Wächter war nicht fort, im Gegenteil. Im Jahr 545 schaffte er es, die Grenze zwischen seiner Dimension und Britannia mittels eines neuartigen Schwarzen Tores zu überbrücken. Jetzt konnte er Britannia zum Fraß vorwerfen. Er erschuf 8 gewaltige Säulen, die aus den tiefen der Erde hervorbrachen und die das Unglück über das Land bringen sollten.

 

545 n. ExF
Die Heimsuchung

Und so brachte er dann Tod und verderben über Britannia. Er ließ gewaltige Fluten los, die Land überschwemmten. Die Säulen zerrissen den Kontinent Britannia in mehrere Teile. Die Schreine wurden entweiht und zerschmettert. Feuerstürme, Vulkanausbrüche und Erdbeben erschütterten das Land. Als die Heimsuchung endlich vorbei war, da war das Land aufs fürchterlichste entstellt.

 

545 n. ExF - 565 n. ExF
Verdorbene Tugenden

Die Bürger Britannias bauten ihre Städte wieder auf und beseitigten die Schäden. Doch unmerklich schlich sich ein Virus in die Köpfe der Leute. Es war die Korruption, die von den Säulen ausgestrahlt wurde und die Leuten glauben machte, sie würden Tugendhaft handeln, obwohl sie das genaue Gegenteil taten. Immer mehr drohte das Land in das Chaos zu stürzen und Lord British erflehte an den Himmel, dass doch der Avatar zurückkehren möge, um das Übel aus der Welt zu schaffen.

 

565 n. ExF - 566 n. ExF
Der Aufstieg

Das Land brannte, weil der Wächter es so wollte. Das Land schlidderte immer tiefer in das Chaos.

Der Wächter hatte sich inzwischen einen Helfer geholt:

Lord Blackthorn!

Er holte ihn aus seinem Gefängnis in der Leere, auf dass er ihm helfe, diese Welt untertan zu machen. Und Blackthorn tat das nur zu gerne. Wollte er sich doch an Britannia rächen. So erschuf er seine Wyrmgarde-Truppe, Killer, die ohne Skrupel töten.

Doch dann kehrte der Avatar, gerufen vom Herren der Zeit, zurück und nachdem Lord British ihm die Situation geschildert hatte, machte er sich daran, die Tugenden wieder herzustellen, um so den Wächter zu schwächen.

Dabei bekam er von ungewohnter Seite Hilfe (Ich weiß, klingt jetzt Klischeehaft, ist aber nicht so). Die Piratin Raven unterstützte den Avatar aktiv gegen den Wächter und Blackthorn. Dabei war sie auch an ihm selbst interessiert... (DAS gehört aber nicht ins Geschichtsbuch!)

Lord Blackthorn erwies sich als harter Gegenspieler und raubte den Kodex des ultimativen Wissens. Doch ohne die Linsen, die der Avatar besaß, konnte er ihn nicht lesen. Schließlich wurde Blackthorn von Lord British im Abgrund getötet und der Kodex kehrte an seinen Platz zurück. In ihm konnte der Avatar lesen, was der Wächter war.

Er war das dunkle Spiegelbild des Avatars und nur er könne ihn bezwingen, indem er den Armageddon-Spruch auf ihn anwenden würde.

So zog der Avatar nach Terfin, forderte dort den Wächter heraus und absorbierte ihn schließlich mit dem Spruch des Armageddons und erhielt damit dessen Macht. Er stieg auf, erfüllte so sein Schicksal und wurde so zum Titanen des Äthers, der über Britannia wacht.

Einen detaillierten Bericht über den Aufstieg bekommt ihr hier.

 

566 n. ExF - ????
Das Zeitalter der Selbstständigkeit

Jetzt sind wir in der Gegenwart und was die Zukunft bringt, ob der Avatar jemals zurückkehrt, das wissen wir nicht... die Zeit wird es uns zeigen.

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Morgano für UOWorld.
Mit freundlicher Genehmigung von Joachim Henkel alias Tribun Dragon -==(UDIC)==-