Der Aufstieg
Im großen Kampf zum Ende des Zeitalters der Erleuchtung / des Armageddons,
besiegte der Avatar den Wächter und stieg so auf. Was passierte, davon wird hier Zeugnis abgelegt.
Von der Entstehung des Titans des Äthers

Im großen Kampf zum Ende des Zeitalters der Erleuchtung /des Armageddons, besiegte der Avatar den Wächter und stieg so auf. Was passierte, davon wird hier Zeugnis ab.
Der Aufstieg fand in einer Zeit statt, in der man kaum noch Hoffnung hatte, denn das Land brannte, der Wächter hatte es so befohlen und so geschah es dann auch. Nur der Avatar konnte ihn von seinem teuflischen
Tun abhalten und das auch nur mit dem "Aufstieg". Doch dazu ist eine kurze genauere Definition des Wächters nötig, damit man versteht, wie der Aufstieg vonstatten ging.
Der Wächter war, einfach ausgedrückt, das dunkle Spiegelbild des Avatars. Ein "Anti-Avatar" wenn man es so nennen will. Entstanden war er, als der Avatar all die dunklen Energien und Gefühle von sich wies,
um eben zum Avatar zu werden. Und so, wie er die Macht des Guten behielt, um so zu dessen Repräsentanten zu werden, so bekam ein mächtiger Dämonenkönig die Macht des Bösen, die der Avatar fortgeschleudert
hatte und so mutierte er zum Wächter, einer Inkarnation des Bösen.
Beide waren miteinander Verbunden, so dass der Angriff des einen auf den andern, auch dem Angreifer schadete. Doch den Wächter kümmerte es nicht, denn er war ja viel stärker als der Avatar und konnte ihn
deshalb einfach umbringen.
Die Vorbereitung zum Aufstieg

Nun musste der Avatar, um seine dunkle Seite doch bezwingen zu können, sie wieder an sich nehmen und mit Hilfe seiner Weisheit unter Kontrolle halten und ihre Macht weise Nutzen. Dazu diente
der Spruch des Armageddon, der letzte Kampf von Gut gegen Böse, der nun die Entscheidung bringen sollte.
Also begab sich der Avatar nach Terfin, wo sich die finstere Festung des Wächters befand. Er drang in sie ein und kam schließlich in den großen Thronsaal. Wo der Wächter momentan nicht anwesend war. Und
dort begann er dann, das Ritual durchzuführen, das Britannia befreien sollte.
Das Ritual
Der Avatar platzierte auf acht Säulen, die um den Thronsaal herumstanden, die acht Siegel der Tugend. Die Schriftrolle der Ehrlichkeit, das Herz des Mitleids, den Tapferkeitsdolch, die Feder
der Gerechtigkeit, die Träne des Opfers, den Kelch der Ehre, den Ankh der Spiritualität und den Krummstab der Demut. Dann sprach er die magische Formel aus:
SANCT VAS GRAV IN MANI AN CORP!
Und der Schutzwall des Lebens war geschaffen. Ein Gefängnis, aus dem nicht einmal der Wächter entkommen konnte! Dieser kam auch sofort danach, gerufen von diesem Spruch und war dort gefangen.
Aus Wut über diese Tat wollte er den Avatar töten, um so aus diesem Gefängnis irgendwie zu entkommen. Doch der Avatar führte nun das Ritual des Armageddon aus und legte drei Bruchstücke eines schwarzen
Tores in das Zentrum des Schutzwalls.
- Nach dem ersten Stück spieen die Säulen keine Korruption mehr aus, sondern nährten die Tugenden.
- Nach dem zweiten Stück kehrten die Monde in ihre Umlaufbahnen zurück, sie drohten nicht mehr zusammenzustoßen.
- Nach dem dritten Stück begann das Armageddon.
Der Avatar schrie die Formel des Armageddons heraus:
VAS KAL AN MANI IN CORP HUR TYM!
Und die Welle des Armageddons raste los, dann prallte sie am Schutzwall des Lebens ab und begann, alles innerhalb des Schutzwalls, den Spiegel der Dunkelheit und den Thron des Wächters,
aufzulösen. Dann wurden der Avatar und der Wächter von der Welle erfasst. Sie lösten sich in leuchtende Wolken auf, der Kampf Gut gegen Böse begann! Da lösten sich die Symbole der Tugend auf, ihre Wolken
strömten zur Avatarwolke und verliehen ihr die Übermacht des Guten, so dass sie die Wächterwolke absorbierte, ihre Macht aufsog. Ein Blitz, dann schoss eine Energiesäule in den Himmel, verteile sich über
diesen und riss die Säulen der Korruption aus dem heiligen Boden Britannias. Der Titan des Äthers, zum dem der Avatar geworden war, reinigte Britannia vom Bösen, bevor er sich zur Ätherischen Leere aufmachte.
Nach dem Aufstieg

Einige Tage nach diesen phantastischen Ereignissen trafen Lord British und Raven, die Geliebte des Avatars, auf Terfin ein. Nach diesen merkwürdigen Ereignissen wollten sie sehen, was passiert
war. Sie fanden die Festung des Wächters völlig verlassen vor, jegliche Feinde waren verschwunden. Also gingen sie bis zum Thronsaal. Es bot sich in diesem ein Bild der Verwüstung. Die Säulen waren zertrümmert,
der Fußboden gesprengt, lediglich durch ein Loch in der Decke schien das Tageslicht in diesen dunklen, trostlosen Ort. Fassungslos mussten Lord British und Raven erkennen, dass ihr Freund nie zu ihnen zurückkehren
würde.
Raven: "Lord British... werden wir ihn jemals wiedersehen?"
LordB: "Nein.... leider! Der Aufstieg wurde vollzogen und unser Freund und dein Geliebter ist jetzt der Titan des Äthers, wir werden ihn nie wieder sehen..."
Raven: "Oh, das ist..."
Raven sieht auf den Staub vor ihr.
Raven: "Was ist denn das?!"
Lord British schreckt zurück, als Raven aus dem Staub einen Metallankh zieht und ihn verwundert ansieht.
LordB: "Aber... aber, das ist doch... der Ankh der Spiritualität...!? Der sollte doch nicht mehr existent sein!? Mein Freund...was ist nur passiert?!"
Durch den Fund des Ankh's der Spiritualität warf sich eine Frage auf:
Was war schief gelaufen? Oder ist es ein Zeichen?
Diese Frage wird die Zukunft beantworten, nach der Zeit des Avatars. Denn dann wird hoffentlich das Geheimnis gelüftet werden. Das Geheimnis um das Ankh des Avatars.
Es war alles, was übrig blieb. Das Ankh, das allgemeine Zeichen der Tugenden und der Spiritualität im Besonderen.
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Morgano für UOWorld.
Mit freundlicher Genehmigung von
Joachim Henkel alias Tribun Dragon -==(UDIC)==-